Samstag, 07 Oktober 2017 14:13

TEV unterliegt Waldkraiburg deutlich

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Mit 1:7 kam der TEV beim Heimspiel am Freitag gegen die Waldkraiburg Löwen unter die Räder. Die Drittelergebnisse waren 0:2, 1:2, 0:3. Nachdem kurzfristig mit Marinus Reiter ein weiterer Förderlizenzspieler der Tölzer Löwen abgestellt wurde, konnte der TEV mit 3 Verteidigungsreihen und 3 Sturmreihen agieren. Reiter, der ein gutes Spiel machte, agierte in der 2. Reihe neben seinem Kollegen Michael Kristic. So waren die Vorzeichen nicht schlecht vor der Partie, aber es folgte ein ernüchterndes Spiel. Bereits mit dem 2 Schuss auf das von Timon Ewert gehütete Tor gingen die Gäste mit 1:0, einem unhaltbar abgefälschten Schuss durch Guft-Sokolov in Führung. Trotz einem überlegen geführten 1. Drittel mit 25:11 Torschüssen und besten Einschussgelegenheiten erzielte Kaltenhauser nach 16. Minuten in Überzahl die 2:0 Führung. Kaltenhauser war es auch der bereits nach 30 Sekunden im 2. Drittel auf 3:0 erhöhte und erst in der 33. Spielminute konnte JT Hall nach schöner Kombination mit Stemke und Fissekis einer der weiterhin zahlreichen Chancen verwerten. Hoffnung keimte auf, jedoch wurden diese durch einen Wechselfehler und dem darauffolgenden 4:1 durch Norris im Keim erstickt. Dauerte es im 1. Drittel 90 Sekunden, im 2. Drittel 28 Sekunden, glich sich im 3. Drittel das Bild: bereits nach 107 Sekunden zappelte die Scheibe nach einem verdeckten Schuss von Seifert zum 5:1 für die Gäste im Netz. Damit war die Partie entschieden und die Gäste erhöhten durch Norris und Hradek noch auf 7:1. Ein Ergebnis das nicht den Spielverlauf widerspiegelt, was auch Gästetrainer Sergej Hatkevitch meinte, als er in der Pressekonferenz von einem glücklichen Sieg sprach. Beim TEV haderte man abermals mit der Chancenverwertung und der Einstellung einiger Spieler, von denen man nicht den Eindruck hatte an ihr Leistungslimit zu gehen und der insbesondere in der Defensive viel zu sorglos agierte. Matchwinner für Waldkraiburg war Torhüter Korbinian Sertl, der das Duell mit Timon Ewert an diesem Abend für sich entscheiden konnte. Nun reist der TEV am Sonntag zu dem ebenfalls noch punktlosen EV Landshut und nur mit einer deutlichen Leistungssteigerung können dort die Punkte entführt werden.

 

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