Dienstag, 10 Oktober 2017 19:26

Miesbach kehrt mit 4:9 Niederlage aus Landshut zurück

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Personell konnte der TEV wieder anstelle der beiden Stammverteidiger Lidl (verletzt) und Frank (gesperrt) auf die beiden Fölis Reiter und Kristic zurückgreifen. Der Einsatz von Matthias Stumböck war allerdings noch nicht möglich, da seine Erkältung noch nicht auskuriert war. Im Tor stand diesmal Anian Geratsdorfer. Es ging nicht schlecht los für den TEV, der bereits in der 1. Minute mit 1:0 durch Fissekis in Führung gehen konnte. Fissekis war es auch der 2:2 Ausgleichstreffer erzielte, nachdem Landshut zwischenzeitlich mit 2 Überzahltoren durch Abstreiter und Trew mit 2.1 in Führung ging. Überhaupt präsentierte sich das Team von Trainer Markus Wieland 2 Drittel auf Augenhöhe und konnte im 2. Drittel durch Stemke 3:2 in Führung gehen bzw Reiter die abermalige Führung der Hausherren nach Toren von Hofbauer und Wrigley durch sein Tor zum 4:4 in Überzahl wieder ausgleichen. Abermalig in Überzahl ging Landshut durch Hofbauer mit 5:4 in Führung, was auch den Spielstand nach 40. Minuten bedeutete. Trotz dem Rückstand war die Stimmung in der Kabine gut, hatte man sich doch gegen den Favoriten noch durchaus Chancen auf den Ausgleich ausgerechnet. So startete man mit dem Glauben ins letzte Drittel, das hier noch was geht und konnte die Partie bis zur 49. Minute weiterhin offen gestalten, ehe man bei einem Konter der Hausherren den mitgelaufenen Abstreiter am langen Pfosten nicht entscheidend stören konnte und dieser zum 6:4 einnetzte. Damit war der Wiederstand gebrochen und der TEV konnte den durchgehend mit 4 Reihen agierenden Landshutern nicht mehr entgegensetzen. So kamen diese durch Tore von Reiter, Forster und nochmals Abstreiter zum ungefährdeten Heimsieg, auch unter Mithilfe des Schiedsrichters, da 2 Hinausstellung in den letzten 10 Minuten sehr fragwürdig waren. Die ernüchternde Statistik nach 4 Spieltagen zeigt 0 Punkte und 29 Gegentore und deckt klar auf, dass die Defensive noch nicht in der neuen Liga angekommen ist. „Bei Fünf-gegen-Fünf sind wir auf Augenhöhe, das Team hat die Oberliga im Kreuz. Wir dürfen den Mut nicht verlieren, es wird sicher besser, ich hoffe nur, dass es schnell geht. Wir haben uns wieder mit Kleinigkeiten und dummen Fehlern selbst bestraft. Wir kriegen zu viele Gegentore, da muss das Team über 60 Minuten konzentrierter spielen.“, fordert der TEV-Coach für die nächsten Wochen. Der Fokus in der Trainingswoche wird auf Abwehrarbeit und Unterzahl liegen und ob sich Besserung einstellt, sieht man sicherlich gleich am nächsten Wochenende, wenn es mit Peiting und Regensburg abermals gegen die Top-Teams der Liga geht.

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