Samstag, 02 Dezember 2017 17:19

TEV unterliegt Landshut deutlich

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 Mit 2:8 (1:3, 1:2,0:3) unterliegt der TEV beim Heimspiel am gestrigen Freitag dem Altmeister EV Landshut. Um mit 3 Verteidigungsreihen antreten zu können, beorderte sich Trainer Markus Wieland Rückkehrer Stephan Stiebinger in die Abwehr, der nach 4-wöchiger Pause eine gute Leistung auf ungewohnter Position zeigte. Insgesamt stand die Abwehr um Torhüter Anian Geratsdorfer die komplette Spielzeit unter Druck. Landshut wurde seiner Favoritenrolle gerecht  und nutze seine stocktechnische und läuferische Überlegenheit im ersten Drittel zu einer 3:0 Führung. Torschützen waren Schadewaldt, Wrigley und Forster. Nico Fissekis verkürzte mit einer der wenigen gefährlichen Angriffsaktionen des TEVs in der 19. Minute zum Pausenstand von 1:3. Im zweiten Drittel startete der TEV mit einer verbesserten Zuordnung und kam in der 28. Minute ebenfalls durch Nico Fissekis zum 2:3, als Landshut nach einem Unterzahl gerade eben wieder vollzählig war. In dieser Phase des Spiels agierte der TEV nahezu gleichwertig, jedoch konnte Chris Stemke bei einer 2auf1 die große Chance auf den Ausgleich nicht nutzen. Praktisch im Gegenzug setzte sich Landshut im Angriffsdrittel fest und erhöhte mit einen harmlosen Schlenzer von Wrigley, der vom Schienbeinschoner des Miesbacher Verteidigers unhaltbar abgefälscht wurde und ins Tor trudelte auf 4:2 (35.). Als nur 2 Minuten später Wrigley einen Aufbaupass abgefangen hat und mustergültig Trew bediente, der beim Alleingang Geratsdorfer keine Chance ließ, stand es 2:5. Die Entscheidung im Spiel. So kam Landshut im letzten Drittel durch Wrigley, Forster und Sedlar noch zu 3 weiteren Treffern. Vor 411 Zuschauern musste der TEV die starke Leistung der Gäste anerkennen, die mit einen verdienten Auswärtserfolg feierten. Der TEV verlor nicht nur 3 Punkte sondern musste ab Mitte des 2. Drittel noch auf Förderlizenzspieler Timo Gams verzichten, der beim Versuch den gegnerischen Torwart zu umspielen von diesem gefoult wurde und in die Bande rutschte. Die anschließende Untersuchung im Krankenhaus gab noch keine abschließende Erkenntnis, es ist jedoch mit einer längeren Ausfallzeit zu rechnen.

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