Axel Hauser

Axel Hauser

Samstag, 21 Oktober 2017 13:08

TEV empfängt Altmeister Landshut



Mit dem zweimaligen Deutschen Meister EV Landshut kommt einer der klangvollsten Namen des deutschen Eishockeys an die Schlierach. Nach einer turbulenten letzten Saison versucht der EVL mit einem umgebauten Kader wieder an bessere Zeiten anzuknüpfen. Derzeit rangiert das Team von Coach Axel Kammerer mit 9 Punkten auf Rang 6, Tendenz stark steigend nach einem 6-Punkte Wochenende mit einem 4:3 Auswärtssieg in Regensburg und einem 4:1 Heimsieg gegen Tabellenführer Rosenheim, dem zugleich die erste Saisonniederlage beigefügt wurde. Bei der 4:9 Niederlage im Hinspiel hielt der TEV 2 Drittel gut mit und musste sich erst im letzten Drittel geschlagen geben. Allerdings kassierte der TEV 6 der 9 Gegentore in Unterzahl und sollte auf jedem Fall die Strafbank meiden, möchte er seine Außenseiterchance nutzen.

„Es ist jetzt an der Zeit den nächsten Schritt zu machen. Wir haben beim ersten Spiel gut dagegengehalten und gehen selbstbewusst in die Begegnung. Wir müssen 60 Minuten lang konstant unser Spiel zu machen, um eine Chance zu haben.“, fordert TEV-Trainer Markus Wieland, der in seiner aktiven Zeit selbst 3 Jahre das Landshuter Trikot trug. „Wenn jeder seine Aufgabe erfüllt, dann wird sich in Miesbach jeder Gegner schwer tun. Dafür müssen aber auch unsere Pässe ankommen.“, sagt Wieland weiter. Auf dem Personalsektor herrscht Ungewissheit, da sich erst kurzfristig entscheiden wird, ob mit Michael Kristic ein 6. Verteidiger von den Tölzer Löwen abgestellt wird. Für Benjamin Frank käme ein Einsatz wohl noch zu früh, da die Schleimbeutelreizung noch nicht abgeklungen ist. Sicher fehlen wird Tom-Patric Kimmel, der Schulterprobleme hat. Wer das Tor hüten wird, lässt der Coach ebenfalls offen, vergangenes Wochenende war zwei Mal Anian Geratsdorfer im Einsatz, hatte aber an beiden Niederlagen wenig Schuld, vielmehr wurde er zu oft von seinen Vorderleuten im Stich gelassen. Da sicherlich einige Landshuter Fans ihr Team begleiten werden, hoffen Wieland und Co. auf viele Eishockey-Freunde aus dem Landkreis, um mit ihnen den ersten Heimsieg der Saison zu feiern.

Samstag, 21 Oktober 2017 12:57

TEV unterliegt den Löwen mit 3:5

 

Eine enge und spannende Partie sahen die knapp 700 Zuschauer gestern in Waldkraiburg. Der TEV trat ohne Deichstetter, Frank, Kimmel, Gaschke, Seiderer, Amann und Stumböck an und musste nach dem 1. Drittel auch noch auf Stefan Mechel verzichten, der über Schwindel klagte bzw ab der 25. Minute auch noch auf Sebastian Deml, der sich bei einem Check an der sich öffnenden Bandentüre verletzte und wohl länger ausfallen wird. Gut dass mit Michael Kristic zumindest 1 Spieler der Tölzer Löwen zur Verfügung stand. Der Start in die Partie verlief auch alles andere als vielversprechend. In Unterzahl kassierte der ansonsten stark haltende Anian Geratsdorfer mit dem ersten Schuss, den Wagner unhaltbar abgefälschte, das Gegentor. Dies konnte mit dem ersten Überzahlspiel des TEVs nach 5. Minuten durch einen Schuss von Lidl, den Stefano Rizzo abfälschte, egalisiert werden. In der 14. Minute erzielte  wiederum Wagner mit 2:1  die Führung für die Hausherren, nachdem die TEV-Abwehr nicht klären konnte. Insgesamt verdient, da insbesondere das Aufbauspiel des TEVs noch zu fehlerhaft war. Im 2. Drittel kämpfte sich das Team von Trainer Markus Wieland dann richtiggehend in die Partie. Nachdem nur noch 4 Verteidiger und 8 Stürmer zur Verfügung standen, wurde einfacher gespielt und man ging durch Tore von Stemke in Überzahl und einem souverän verwandelten Penalty von Hall mit 3:2 in Führung. Diese war verdient, wenn auch die Löwen zB durch einen Penalty, den Geratsdorfer abwehren konnte auch ihre Chancen hatten. So konnte bis zur 52. Spielminute der Vorsprung gehalten werden, obwohl eine zweifelhafte Hinausstellungen zu einem 3:5 Unterzahl führte. Das 3:3 fiel, als ein Bully in Verteidigungsdrittel zur Mitte verloren ging und Neil trotz 2 Miesbacher Gegenspielern ungehindert einschießen konnte. „ Für mich der Knackpunkt des Spiels,“ berichtet der enttäuschte Markus Wieland. Kurz darauf erhielt Fissekis eine unnötige Strafzeit, die sich Wagner mit seinem 4. Treffer nicht entgehen ließ. Mit intakter Moral und Kampfgeist erarbeitete sich auch der TEV immer wieder gute Einschussmöglichkeiten und hätte das Spiel mehrfach entscheiden können. Insbesondere bei einer schönen Einzelaktion von Stefano Rizzo, als der trudelnde Puck Zentimeter vor der Torlinie liegen blieb. Als dann in der 54. Minute Kristic nach einem harmlosen Zweikampf eine Strafe bekam und im selben Moment eine Bankstrafe wg Reklamierens ausgesprochen wurde, weil Coach und Spieler nach angezeigter Strafe zu wild auf der Bank gestikulierten, erhielt Markus Wieland noch eine Spieldauerstrafe. Diskussionen nach jeder Entscheidung durch den Kapitän der Waldkraiburger und ein enthusiastisches Publikum das mehrmals ihren Zorn kundtat, hatten den bis dahin ausgewogen agierenden Schiedsrichter wohl verunsichert, nachdem auch neutrale Zuschauer die Entscheidungen im letzten Drittel nicht nachvollziehen konnten. Bitter für den TEV, der ein gutes Spiel zeigte und sich um den Lohn seiner Mühen beraubt fühlte.

Donnerstag, 19 Oktober 2017 12:53

TEV Miesbach gastiert in Waldkraiburg


Am morgigen Freitag geht es für den TEV zu den Löwen nach Waldkraiburg. Spielbeginn ist um 19.45 Uhr. Die Löwen belegen derzeit mit 3 Punkten den 11. Tabellenplatz und konnten von den bisherigen 6 Spielen lediglich ihr Gastspiel in Miesbach siegreich gestalten. Die Heimniederlage schmerzt den TEV noch immer, hatte er sich doch viel vorgenommen und ist gut in die Partie gestartet, allerdings erzielten die Gäste ihre Tore zum bestmöglichen Zeitpunkt und legten jene Kaltschnäuzigkeit an den Tag, die beim TEV bisher vermisst wurde. „ Man hat in der Partie deutlich gemerkt, dass Waldkraiburg schon 1 Jahr Oberligaerfahrung sammeln konnte,“ bilanzierte Trainer Markus Wieland nach der Partie. Auswärts, noch dazu bei einem Gegner der in Bestbesetzung antreten kann, hängen die Trauben hoch. Jedoch hat man beim 3:2 Sieg in der Vorbereitung bewiesen, dass der Gegner in Reichweite agiert und möchte unbedingt die ersten Punkte einfahren. „Die Regionalgruppe beschert starke Gegner, da ist Waldkraiburg von der Vereinsstruktur und Kader uns noch am ähnlichsten und ich wünsche mir für die Mannschaft, dass sie für ihren Aufwand mal belohnt wird,“ fährt Wieland fort. Personell muss Wieland auf Tom-Patric Kimmel verzichten, der mit Schulterproblemen ausfällt. Zudem ist der Einsatz von Benjamin Frank fraglich, dem der Schleimbeutel schmerzt. Mit von der Partie wird wieder Michael Kristic sein, der bei den Tölzer Löwen zumindest am Freitag nicht benötigt wird. Am Dienstag nahm Wieland seine Schützlinge hart ran, schulte insbesondere das Zweikampfverhalten. „Es ist essenziell, dass wir die Zweikämpfe annehmen, die Checks fertig fahren und dagegenhalten.“, fordert der TEV-Coach. Die Mittwochseinheit leitete Co-Trainer Matthias Hart das Training, da Wieland seinen Vater Sepp zum 70. Geburtstag auf Mallorca überraschte. Die Abwechslung sehen beide Coaches positiv für das Team und hätten sicherlich nichts dagegen, wenn sie das Team in Waldkraiburg überraschen würde.

Dienstag, 17 Oktober 2017 12:48

TEV ohne Chance gegen Regensburg

Deutlich mit 4:9 (1:2,1:4,2:3) verliert der TEV sein Heimspiel gegen den EV Regensburg vor nur 320 Zuschauern, davon ca. 50 aus Regensburg. Dabei hatte man sich nach der durchwachsenen Leistung in Peiting viel vorgenommen und startete vielversprechend in die Partie. So war er Stephan Stiebinger der bereits in der 2. Minute das Heimteam in Führung brachte und der TEV war bis zum Ausgleich durch Bosas in der 16. Minute auch die Mannschaft mit mehr Spielanteilen und einem deutlichen Chancenplus. Als dann in der 19. Minute Flache die Führung der Gäste markierte, war die Enttäuschung im Miesbacher Lager groß, selbst nach einem überlegen geführten Drittel einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen. Im 2. Drittel schlichen sich wieder die gewohnten Fehler ein. Stiebinger konnte zwar nach einem Treffer von Gulda mit seinem zweiten Treffer auf 2:3 verkürzen, danach erhöhte Regensburg jedoch durch Treffer von Heger, 2x Flache und 3x Gajovski bei Gegentreffern von Fissekis zum 3:7 und Rizzo zum Endstand von 4:9. Insbesondere in Unterzahl stellten die Gäste ihre individuelle Klasse unter Beweis und erzielten 3 Tore mit einem Mann weniger auf dem Eis. „ Das war eine Demonstration  von konsequenten Konterspiel, nachdem wir viel zu passiv unser Überzahlspiel aufgezogen haben,“ lobte Trainer Markus Wieland die Gäste. „ Der Gegner hat geduldig gespielt und auf unsere Fehler gewartet.“ Fehlende Einstellung konnte man dem Heimteam nicht vorwerfen, es waren kleine Dinge, Wechselfehler, Scheibenverluste in der Vorwärtsbewegung die gnadenlos bestraft wurden, sodass Regensburg einen ungefährdeten Auswärtssieg landen konnte. „ Heute hätte auch ein Sahnetag von uns gegen eine starke Mannschaft nicht gereicht, bei der man stets den Eindruck hatte nochmals zulegen zu können, falls erforderlich,“ fasste Wieland das Spiel zusammen.  

Samstag, 14 Oktober 2017 19:03

TEV unterliegt in Peiting

 

 Mit einer 2:6 Niedrelage im Gepäck trat der TEV die Heimreise aus Peiting an. Bereits nach 17 gespielten Minuten stand es durch Tore von Andrä, Krabbatt und 2x Miller 4:0 für die Hausherren. 3 der 4 Tore kassierte der TEV in Unterzahl und Anian Geratsdorfer räumte entnervt seinen Kasten. Die Tore zum zwischenzeitlichen 1:4 bzw 2:2 durch Fissekis waren  nur Ergebniskosmetik, nachdem die geschlossen auftretenden Peitinger durch Tore von Morris und Dietz den 4-Tore-Vorsprung jeweils kurz danach wieder hergestellt hatten. " Peiting hat verdient gewonnen, heute muss ich jedoch die Einstellung meiner Mannschaft kritisieren, denn die Bereitschaft bis zum Umfallen zu kämpfen, um es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen, habe ich vermisst," bilanzierte Trainer Markus Wieland nach dem Spiel. Vehement widersprach Wieland der Wortwahl, sein Team war  überfodert: " Wir haben bewiesen, was wir können und stehen hinter jedem unserer Spieler, aber genießen können wir alle die Oberliga nur, wenn wir anders auftreten." Wieder erabeitet sich der TEV bei Kontern gute Chancen und hätte sicherlich noch das ein oder andere Tor mehr erzielen können, hat jedoch abermals zu viele Strafzeiten kassiert und es den Peitingern somit zu leicht gemacht.

Freitag, 13 Oktober 2017 16:31

TEV empfängt Regensburg

 

Am kommenden Sonntag begrüßt der TEV den EV Regensburg in der Miesbacher Eissporthalle. Nur 2 Wochen nach dem Duell in der Donau-Arena stehen sich die Teams abermals gegenüber, da der diesjährige Modus vorsieht, dass in der Regionalgruppe vorab gespielt wird, sodass die Gegner die ersten 5 Wochen die gleichen sind. Die Vorzeichen könnten unterschiedlicher nicht sein: Regensburg, 145.000 Einwohner, reist mit einer Profi-Truppe an, deren klares Ziel ist ein gewichtiges Wort beim Aufstieg in die DEL2 mitzureden. Sie stehen derzeit auf dem 4. Tabellenplatz und mussten sich bisher nur dem Tabellenführer Starbulls Rosenheim geschlagen geben. Mit 7:4 entschieden die Eisbären das Hinspiel auch deutlich für sich, trotzdem der TEV allseits für seinen Auftritt gelobt wurde. Zählbares erhält man jedoch nicht für Lob und so ist das Team der Coaches Wieland/Hart heiß darauf, die ersten Punkte einzufahren. „ Die Bedingungen in Regensburg sind top, die Halle, die Kabinen, das hat DEL-Niveau,“ berichtet Wieland, „ die sollen aber unser Stadion und Gästekabine in unangenehmer Erinnerung behalten, wenn sie die Heimreise antreten !“ Zurückgreifen kann der Coach nach abgesessener Sperre wieder auf Verteidiger Benjamin Frank, der selbst 3 Jahre für Regensburg gespielt hat. Zudem steht Michael Kristic  als Förderlizenzspieler zur Verfügung, sodass sich die Personalsituation in der Defensive nach bereits erfolgter Rückkehr von Martin Lidl deutlich entspannt. Eine stabile Abwehr ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Punktejagd, wofür der TEV wieder um jeden Zentimeter kämpfen wird. Obwohl es ein Heimspiel ist, wird wohl die stimmgewaltigere Kulisse das Gästeteam unterstützen, da sich mehr als 200 Gästefans angekündigt haben. Das letzte Aufeinandertreffen übrigens fand 2009 an der Schlierach statt: beim damals noch ausgetragenen Pokal setzte sich der TEV als Bayernligist gegen den Oberligisten Regensburg durch ! Bei TEV schon mit dabei: Trainer Markus Wieland, sowie die Spieler Sebastian Deml und Matthias Hart, hoffentlich ein gutes Omen …..

Donnerstag, 12 Oktober 2017 13:56

TEV reist nach Peiting



Der Spielplan der Oberliga Süd sieht vor, dass sich der TEV und Peiting bereits am 5 Spieltag wiedersehen, nachdem sie bereits zum Saisonauftakt in Miesbach Gegner waren. So kommt es nach der 2.6 Niederlage vor 2 Wochen am morgigen Freitag zum Rückspiel gegen den EC Peiting. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Die Gastgeber sind erwartungsgemäß mit 3 Siegen in die Saison gestartet und mussten sich erst am letzten Spieltag im Spitzenspiel vor über 2400 Zuschauern dem Tabellenführer Starbulls Rosenheim mit 0:4 geschlagen geben. So ist man in Peiting auch sehr zufrieden mit dem Saisonstart und profitiert von der eingespielten Mannschaft, da nur wenige Änderungen vorgenommen wurden. „Peiting ist eine eingespielte und sehr kompakte Mannschaft mit erfahrenen Spielern. Für mich ist das eines der besten Teams der Liga mit einem klasse Trainer, dessen Handschrift man klar erkennen kann. “, zollt TEV-Coach Markus Wieland Respekt. Dem TEV steht nach überstandener Verletzung Martin Lidl in der Verteidigung wieder zur Verfügung und kann auch auf Michael Kristic zurückgreifen, der am Freitag nochmals den gesperrten Benjamin Frank ersetzen wird. Weitere Unterstützung vom Kooperationspartner ist nicht in Aussicht, sodass man aufgrund der Verletzten Gaschke, Amann und Seiderer wieder mit 3 Sturmreihen auflaufen wird. „ Ich hoffe in naher Zukunft auf zusätzliche Spieler aus Tölz, so wie es auch im Vorfeld der Saison mehrfach besprochen wurde, um mit 4 Reihen für Entlastung sorgen zu können. “, erklärt Wieland.
Wo die Probleme des TEV liegen, wurde in den ersten 4 Spielen offensichtlich: zu viele leichte Fehler und unnötige Strafzeiten. Zudem ist das Unterzahlspiel ausbaufähig, da mit 1 Mann mehr die hohe Qualität der Einzelspieler, die jedes Team in der Oberliga zweifelsohne in ihren Reihen hat, zu tragen kommt. Daran wurde unter der Woche auf dem Eis und per Videoanalyse gearbeitet. „ Alle Mannschaftsteile sind noch steigerungsfähig. Auch die anderen Mannschaften machen Fehler, aber wir konnten diese Chancen noch nicht nutzen.“, sagt Wieland und fügt hinzu: „Die Stimmung im Team ist weiterhin sehr gut. Jedem ist bewusst, dass wir 60 Minuten am oberen Limit spielen müssen, um uns für unseren Aufwand belohnen zu können.“ So reist der TEV als Außenseiter nach Peiting und will mit einer konzentrierten Leistung dem Favoriten Paroli bieten.

 

Personell konnte der TEV wieder anstelle der beiden Stammverteidiger Lidl (verletzt) und Frank (gesperrt) auf die beiden Fölis Reiter und Kristic zurückgreifen. Der Einsatz von Matthias Stumböck war allerdings noch nicht möglich, da seine Erkältung noch nicht auskuriert war. Im Tor stand diesmal Anian Geratsdorfer. Es ging nicht schlecht los für den TEV, der bereits in der 1. Minute mit 1:0 durch Fissekis in Führung gehen konnte. Fissekis war es auch der 2:2 Ausgleichstreffer erzielte, nachdem Landshut zwischenzeitlich mit 2 Überzahltoren durch Abstreiter und Trew mit 2.1 in Führung ging. Überhaupt präsentierte sich das Team von Trainer Markus Wieland 2 Drittel auf Augenhöhe und konnte im 2. Drittel durch Stemke 3:2 in Führung gehen bzw Reiter die abermalige Führung der Hausherren nach Toren von Hofbauer und Wrigley durch sein Tor zum 4:4 in Überzahl wieder ausgleichen. Abermalig in Überzahl ging Landshut durch Hofbauer mit 5:4 in Führung, was auch den Spielstand nach 40. Minuten bedeutete. Trotz dem Rückstand war die Stimmung in der Kabine gut, hatte man sich doch gegen den Favoriten noch durchaus Chancen auf den Ausgleich ausgerechnet. So startete man mit dem Glauben ins letzte Drittel, das hier noch was geht und konnte die Partie bis zur 49. Minute weiterhin offen gestalten, ehe man bei einem Konter der Hausherren den mitgelaufenen Abstreiter am langen Pfosten nicht entscheidend stören konnte und dieser zum 6:4 einnetzte. Damit war der Wiederstand gebrochen und der TEV konnte den durchgehend mit 4 Reihen agierenden Landshutern nicht mehr entgegensetzen. So kamen diese durch Tore von Reiter, Forster und nochmals Abstreiter zum ungefährdeten Heimsieg, auch unter Mithilfe des Schiedsrichters, da 2 Hinausstellung in den letzten 10 Minuten sehr fragwürdig waren. Die ernüchternde Statistik nach 4 Spieltagen zeigt 0 Punkte und 29 Gegentore und deckt klar auf, dass die Defensive noch nicht in der neuen Liga angekommen ist. „Bei Fünf-gegen-Fünf sind wir auf Augenhöhe, das Team hat die Oberliga im Kreuz. Wir dürfen den Mut nicht verlieren, es wird sicher besser, ich hoffe nur, dass es schnell geht. Wir haben uns wieder mit Kleinigkeiten und dummen Fehlern selbst bestraft. Wir kriegen zu viele Gegentore, da muss das Team über 60 Minuten konzentrierter spielen.“, fordert der TEV-Coach für die nächsten Wochen. Der Fokus in der Trainingswoche wird auf Abwehrarbeit und Unterzahl liegen und ob sich Besserung einstellt, sieht man sicherlich gleich am nächsten Wochenende, wenn es mit Peiting und Regensburg abermals gegen die Top-Teams der Liga geht.

Samstag, 07 Oktober 2017 14:19

Der TEV reist am Sonntag nach Landshut

 

Wunden lecken ist angesagt für den TEV, nach der deutlichen Heimniederlage vom Freitag, aber auch Aufbauarbeit von den Trainern ist gefragt, denn es war dem Liganeuling sicherlich nicht zuzutrauen, dass man sich in der Vielzahl Torchancen erarbeitet. Somit reist man optimistisch zum Traditionsstandort Landshut und wird alles versuchen, die ersten Punkte einzufahren. Auf dem Personalsektor herrscht Ungewissheit, da sich wieder erst kurzfristig entscheiden wird, ob mit Marinus Reiter ein 6. Verteidiger von den Tölzer Löwen abgestellt wird. Für Martin Lidl käme ein Einsatz noch zu früh und Benjamin Frank wurde nach seiner Matchstrafe am ersten Spieltag für 4 Spiele gesperrt, sodass er erst wieder am nächsten Sonntag beim Heimspiel gegen Regensburg zur Verfügung steht. Matthias Stumböck dürfte seine Erkältung überwunden haben und wieder zur Verfügung stehen. Damit hat Trainer Markus Wieland zumindest eine Alternative mehr um etwas Druck aufbauen zu können. Das eigentliche Ziel, mit 4 . Reihen zu agieren, ist personell jedoch noch nicht möglich.

Beim Gegner Landshut steht der Tölzer Axel Kammerer, der die letzten Jahre sehr erfolgreich seinen Heimatverein coachte, an der Bande. Mit ihm versucht der EVL an erfolgreiche Zeiten anzuknüpfen und krempelte seinen Kader nach der enttäuschenden letzten Saison und der Fast-Insolvenz kräftig um. Die Neuzugänge sind durchweg Hochkaräter, die allesamt den Nachweis ihres Leistungsvermögen bereits jahrelang erbracht haben und zu den Topspielern der Liga zählen, wie die Verteidiger Niki Meier und Christopher Schadewaldt (beide aus Selb), David Wrigley (Bietigheim), William Trew (Regensburg), sowie Stefan Reiter der letztes Jahr entscheidend zum Aufstieg der Tölzer Löwen beigetragen hat. Allerdings scheint noch etwas Sand im Getriebe, da von den ersten 3 Spielen gegen Regensburg, Rosenheim und Peiting noch keines gewonnen werden konnte. Somit steht das Team vor heimischer Kulisse sicherlich unter Druck, endlich die ersten Punkte einzufahren, aber der TEV möchte seine Außenseiterchancen nutzen und ebenfalls erstmalig punkten. Dies soll mit einer engagierten Defensivleistung und Vermeidung von Strafzeiten das Ziel der jungen Truppe um Kapitän Peter Kathan sein, um endgültig in der Liga anzukommen.

Samstag, 07 Oktober 2017 14:13

TEV unterliegt Waldkraiburg deutlich

 

Mit 1:7 kam der TEV beim Heimspiel am Freitag gegen die Waldkraiburg Löwen unter die Räder. Die Drittelergebnisse waren 0:2, 1:2, 0:3. Nachdem kurzfristig mit Marinus Reiter ein weiterer Förderlizenzspieler der Tölzer Löwen abgestellt wurde, konnte der TEV mit 3 Verteidigungsreihen und 3 Sturmreihen agieren. Reiter, der ein gutes Spiel machte, agierte in der 2. Reihe neben seinem Kollegen Michael Kristic. So waren die Vorzeichen nicht schlecht vor der Partie, aber es folgte ein ernüchterndes Spiel. Bereits mit dem 2 Schuss auf das von Timon Ewert gehütete Tor gingen die Gäste mit 1:0, einem unhaltbar abgefälschten Schuss durch Guft-Sokolov in Führung. Trotz einem überlegen geführten 1. Drittel mit 25:11 Torschüssen und besten Einschussgelegenheiten erzielte Kaltenhauser nach 16. Minuten in Überzahl die 2:0 Führung. Kaltenhauser war es auch der bereits nach 30 Sekunden im 2. Drittel auf 3:0 erhöhte und erst in der 33. Spielminute konnte JT Hall nach schöner Kombination mit Stemke und Fissekis einer der weiterhin zahlreichen Chancen verwerten. Hoffnung keimte auf, jedoch wurden diese durch einen Wechselfehler und dem darauffolgenden 4:1 durch Norris im Keim erstickt. Dauerte es im 1. Drittel 90 Sekunden, im 2. Drittel 28 Sekunden, glich sich im 3. Drittel das Bild: bereits nach 107 Sekunden zappelte die Scheibe nach einem verdeckten Schuss von Seifert zum 5:1 für die Gäste im Netz. Damit war die Partie entschieden und die Gäste erhöhten durch Norris und Hradek noch auf 7:1. Ein Ergebnis das nicht den Spielverlauf widerspiegelt, was auch Gästetrainer Sergej Hatkevitch meinte, als er in der Pressekonferenz von einem glücklichen Sieg sprach. Beim TEV haderte man abermals mit der Chancenverwertung und der Einstellung einiger Spieler, von denen man nicht den Eindruck hatte an ihr Leistungslimit zu gehen und der insbesondere in der Defensive viel zu sorglos agierte. Matchwinner für Waldkraiburg war Torhüter Korbinian Sertl, der das Duell mit Timon Ewert an diesem Abend für sich entscheiden konnte. Nun reist der TEV am Sonntag zu dem ebenfalls noch punktlosen EV Landshut und nur mit einer deutlichen Leistungssteigerung können dort die Punkte entführt werden.

 

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