Axel Hauser

Axel Hauser

Sonntag, 01 April 2018 20:23

Simon Steiner bleibt beim TEV Miesbach

Simon Steiner bleibt beim TEV Miesbach

 

Der Südtiroler Simon Steiner wird auch in der kommenden Saison an der Bande beim TEV Miesbach stehen. Er geht damit in seine insgesamt vierte Saison, davon seine zweite als Trainer der 1. Mannschaft. „ Wir freuen uns dass nun eine Entscheidung gefallen ist und wir mit den Planungen für die neue Saison beginnen können. Allerdings waren wir in den letzten Wochen nicht untätig, haben gemeinsam Spiele und Spieler angeschaut und uns über verschiedenste Themen das Bayernliga- und das Landesligateam betreffend ausgetauscht,“ zeigt sich der 2. Vorstand Stefan Moser erleichtert.

Simon Steiner wird auch weiterhin das Landesligateam als Trainer betreuen. „ Ich freue mich nochmals die Chance in Miesbach zu erhalten, die 1. Mannschaft zu betreuen. Einmal hat es ja schon ganz gut geklappt,“ berichtet Steiner. „ Der TEV war meine 1. Option, sonst hätte ich nicht im Januar zugesagt die restlichen Spiele zu übernehmen, wenn ich nicht großes Interesse gehabt hätte, zu bleiben. Es gab private Gründe warum sich alles letztlich so hinausgezögert hat. Wer mich kennt weiß dass ich mich schon intensiv mit meinen neuen Aufgaben auseinandergesetzt habe und freue mich nun loslegen zu können.“ Steiners Aufgabe wird sein, jeweils ein schlagkräftiges Team ins Rennen zu schicken und die positive Entwicklung von jungen Spielern weiter zu fördern. Dafür wird er wieder frühzeitig mit dem Sommertraining beginnen und bei der Landesliga wieder mit einem Co-Trainer zusammenarbeiten, der bei Terminüberschneidungen die Spiele coacht. Wo insgesamt die Reise beim BEV hingeht wird interessant. So findet bereits am Freitag, den 13.4 (hoffentlich kein schlechtes Omen) ein Treffen der Bayern- und Landesligisten statt, bei dem die Themen Anzahl der Transferkartenpflichtigen Spieler, Nachwuchsregelungen, Verzahnungsrunden und Ligeneinteilung besprochen werden. Insbesondere beim Thema EU-Spieler werden aufgrund des Aufsteigers Bad Kissinger Wölfe hitzige Diskussionen erwartet, der durch den Einsatz von bis zu 8 Transferkartenpflichtigen Spielern letztendlich sogar die Landesligameisterschaft gegen den Favoriten EHC Klostersee gewonnen hat.

Interview zur Situation beim TEV Miesbach zum Ende der Saison

 

Herr Taffel, Markus Wieland wird den TEV Miesbach im Frühsommer verlassen. Überraschend für Sie?

Nein, ganz und gar nicht. Wir verstehen sehr gut, dass er sich beruflich und persönlich noch einmal weiterentwickeln möchte, und werden ihm dabei auch helfen, wenn wir können. Er wird uns auch nicht ganz verlassen, sondern mithelfen,  wenn er es zeitlich einrichten kann. Der Blosä war ein Glücksfall für uns und bleibt auch weiterhin ein TEV’ler.

Wie wird es nun in der Geschäftsstelle weitergehen?

Zunächst einmal wird ja Özlem Meineke auch weiterhin in Teilzeit dort arbeiten. Die vielen Aufgaben, die Markus erledigt hat, werden wir aber anders verteilen. Für die Organisation und Administration suchen wir derzeit intensiv nach jemandem mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund,  Organisationstalent und Managementambitionen.  Ab August bekommen wir mit der Antonia Schäffler als FsJ’lerin zusätzlich Verstärkung.

Also kein „Mädchen für alles“ mehr?

Nein. Mit dem Markus war vor zehn Jahren unser erster Vollzeit-Mitarbeiter überhaupt in der Geschäftsstelle. Damit haben wir den Verein professioneller aufgestellt und viele Mängel der rein ehrenamtlichen Organisation des Vereins und des Stadionbetriebs früherer Jahre behoben. Allerdings sind die Aufgaben mit den Jahren nicht nur umfangreicher geworden, sondern vor allem auch komplexer. Der Betrieb des Stadions ist alleine schon fast ein Full-Time-Job, dazu kommen unsere Aktivitäten für Schulen und Kindergärten, Eislaufschule, das Tagesgeschäft einer Geschäftsstelle und die vielen Events, die wir mittlerweile selbst veranstalten oder an denen wir uns beteiligen. Das ist so gewachsen und gehört neu strukturiert.

Sie erwähnten gerade das Stadion. Auf der Jahreshauptversammlung deuteten Sie an, dass hier wieder Investitionen anstehen sollen?

Sollen? Müssen! Dieses Stadion verursacht immense Kosten. Die steigen so schnell, vor allem die Energiekosten, dass wir nun an einem Punkt angekommen sind, wo sich für uns die Frage nach dem „wie geht’s weiter“ ernsthaft stellt. Jeder Hausbesitzer weiß, dass er seine vier Wände permanent pflegen und in Schuss halten muss und die Reparaturen und Ersatzinvestitionen nie aufhören werden. Und eine Eishalle ist diesbezüglich ein sehr anspruchsvolles Gebäude. Jede  Pflegemaßnahme, die wir aufschieben müssen, wird zur Reparatur, ohne Reparatur irgendwann zur Sanierung und ohne Sanierung irgendwann zur Neuinvestition. Und dabei greift die berüchtigte Zehnerregel: Auf jeder Stufe erhöhen sich die Kosten um den Faktor 10.

Was bedeutet das konkret?

Energetisch sanieren und damit Kosten sparen. Unser Energieverbrauch von September bis März entspricht dem von 33 Einfamilienhäusern im ganzen Jahr. Nicht nur ein wirtschaftlicher, sondern auch ein ökologischer Wahnsinn. Gemeinsam mit unserem Ingenieurbüro und Fachfirmen haben wir Ideen entwickelt, wie wir bis zu 50 % davon einsparen können. Derzeit prüfen wir alle Fördermöglichkeiten, um anschließend die Finanzierung rechnen zu können. Alles zeitintensiv,  langwierig, bürokratisch und vor allem eine sehr große Verantwortung. Eine Fehlentscheidung darf es bei Investitionssummen im hohen sechsstelligen Bereich nicht geben. Damit sparen wir laufende Kosten – erstmal nur im Tausch gegen Zinsen und Tilgung – aber wir gewinnen Zeit bis zur nächsten Maßnahme – und die wird kommen.

Eigentlich „Quo vadis Eishalle Miesbach“ also?

Durchaus. Wir stehen  permanent vor der Frage, wie wir dieses mehr als 30 Jahre alte Stadion und den doppelt so alten Anbau nicht nur halbwegs funktionstüchtig halten, sondern wie wir diese Sportanlage zukunftsfähig erhalten. Alle Maßnahmen bestreiten wir ehrenamtlich oder in Teilzeit – alle aus Vereinsmitteln und Zuschüssen. Das reicht nicht mehr. Einige Teile des Stadionkomplexes werden nur noch andauernd repariert, besser gesagt geflickt. Und unsere Mittel dafür werden von den Energiekosten regelrecht aufgefressen. Die steigen jedes Jahr und damit bleibt jedes Jahr weniger übrig, um es für Vorsorgemaßnahmen und Reparaturen aufzuwenden. Auch wenn wir jeden Cent „dreimal umdrehen“ und seit Jahren eine „schwarze Null“ irgendwie hinbekommen – irgendwann geht das nicht mehr und da stehen wir nun. Die Frage, ob es in Miesbach auch zukünftig eine Eissporthalle geben wird und unter welchen Voraussetzungen, werden wir stellen müssen. Mit dieser Frage habe ich den Verein schon übernommen und wir haben bislang immer eine Antwort gefunden – ich bin also zuversichtlich, dass niemand ernsthaft den Weiterbestand des Eissports in Miesbach in Frage stellen möchte.

Trotzdem wird der TEV heuer 90 Jahre alt. In Anbetracht Ihrer Schilderungen außergewöhnlich und im deutschen Eishockey äußerst selten.

Ja, in der Tat. Da haben Generationen von Verantwortlichen offenbar ganz viel richtig gemacht.

Ein Grund zum Feiern also?

Im Rahmen unserer Möglichkeiten, und unserer Mentalität entsprechend. Eher bescheiden, dankbar, fast ein bisserl demütig und im „engsten Familienkreis“ mit unseren Mitgliedern und Aktiven, Mitmachern und Partnern am 15. April bei uns zu Hause im Stadion. Dazu laden wir alle ein, die sich mit uns freuen. In der Vereinslandschaft im Eishockey ist das „Älterwerden“ per se schon eine Leistung. Darauf werden wir anstoßen. Ansonsten freuen wir uns mit der Stadt Miesbach über ihr Hundertjähriges.

Zum sportlichen Aspekt des vergangenen Jahres. Zur Oberligasaison wurde ja schon viel gesagt und geschrieben. Sie selbst haben sich da bislang eher zurückgehalten. Warum?

Die erste Mannschaft ist - auch wenn das natürlich in der Öffentlichkeit anders wahrgenommen wird – operatives Tagesgeschäft und nicht der TEV alleine. Dafür haben wir beim TEV die engagiertesten und qualifiziertesten Personen in der Verantwortung, die man sich nur wünschen kann. Die Oberliga war ein Experiment, also solches überaus lehrreich und deshalb nicht nur negativ zu sehen. Wir haben finanziell nichts riskiert, am Verein keinen bleibenden Schaden verursacht und vor allem viel gelernt. Nämlich, dass wir Amateursport betreiben und damit im Profisport so nichts verloren haben. Mit gerade mal einem Zehntel des Etats einiger Gegner haben wir mitgespielt und nicht immer so deutlich verloren, wie es dieser Unterschied in den Möglichkeiten eigentlich bedingt hätte. Schade für die Verantwortlichen, für die Trainer und für die Spieler. Das „Modell Miesbach“ – Einheimische und eigener Nachwuchs - ist dadurch für mich eher noch bestätigt worden. Um in der Oberliga mitzuspielen, brauchst du Profis, Importspieler anderen Kalibers und vor allem ein freies Budget, dass du mit einem eigenen Stadion einfach nie hast.

Apropos Einheimische. Wie zufrieden sind Sie mit dem Abschneiden der neuformierten Spielgemeinschaft Schliersee / Miesbach 1b in der Landesliga? Hatte man dort nicht mehr erwartet?

Die Entscheidung zu dieser Konstellation war vielleicht eine der wichtigsten, die wir im letzten Jahr getroffen haben. Mit unserer U23 eine ganze Spielklasse im Erwachsenen-Eishockey, die Bezirksliga, zu überspringen, und gleich in der Landesliga anzutreten, war riskant, hat sich aber als richtig erwiesen. Erstens wären viele unserer Spieler in diesem Alter wie so oft in der Vergangenheit abgewandert, wären abgeworben worden oder hätten vielleicht sogar aufgehört, weil es ja in Miesbach keine unmittelbare sportliche Perspektive gegeben hätte. Wir haben also 25 größtenteils langjährige und im Nachwuchs erfolgreiche Miesbacher im Verein gehalten. Und zweitens verlängern wir damit die Zeit, die wir einem Spieler zur Entwicklung hin zu einem potenziellen Seniorenspieler geben, um Jahre. Und drittens hat sich die Mannschaft den Spielbetrieb selbst finanziert.

Wenn man zweimal U23 Meister und Mannschaft des Jahres im Landkreis wird, sind die Erwartungen  hoch,  aber im ersten Jahr unrealistisch. Ich hoffe, dass wir mit unserer 1b in den nächsten Jahren noch viel Spaß haben werden und wir die Früchte dieser Arbeit in der Zukunft ernten werden.

In anderen Nachwuchsteams lief es teilweise nicht so gut. Einige Spieler haben den Verein verlassen. Woran liegt’s?

Hochklassiges Nachwuchseishockey ist eine anspruchsvolle und kostenintensive Herausforderung. Wir schaffen es in einem Jahr, 30 bis 40 Kinder neu für den Eissport zu begeistern, und fünf Jahre später sind davon noch 15 dabei. Dazwischen passiert halt sehr viel. Persönlich, schulisch, familiär und auch sportlich. Unsere Nachbarvereine mit den großen Namen freuen sich jedes Jahr wieder, einige gut ausgebildete Miesbacher integrieren zu können. Mit noch größeren Anstrengungen und personellen Verstärkungen werden wir hier zukünftig noch professioneller werden.

Auch wenn es nicht bei allen Teams zu Spitzenplätzen gereicht hat, bin ich sehr stolz auf diesen Nachwuchs. Der U8/U10-Spiderscup war ein tolles Beispiel dafür, was wir hier in Miesbach auf die Beine stellen können. Genauso übrigens auch auf den Nachwuchs im Eiskunstlauf. Großartig, was auf der Eiskunstlaufgala geboten wurde.

Herr Taffel, was wünschen Sie sich persönlich für die Zukunft beim TEV Miesbach?     

Wenn ich mit den Vorständen anderer Vereine zusammentreffe, wird am liebsten ausgiebig über den Sport, Tabellenplätze, spektakuläre Neuverpflichtungen gesprochen und von Finanzspritzen großzügiger  Großsponsoren geschwärmt. Ich bin immer derjenige, der von Kindern, vom Sparen, vom Brandschutz oder LED-Beleuchtung spricht. Vielleicht erweitert sich ja auch mein Themenspektrum irgendwann mal – toll wär’s. 

Donnerstag, 15 Februar 2018 17:00

Eishackler zu Gast beim TEV

Eishackler zu Gast beim TEV

Zum letzten Heimspiel der Saison empfängt der TEV die Eishackler aus Peißenberg. Die Truppe von Trainer Sepp Staltmayr belegte in der Hauptrunde der Bayernliga den 4. Platz und wusste insbesondere in der Defensive zu überzeugen. In der Zwischenrunde belegen die Eishackler derzeit den 3. Platz und sind schon sicher für die Teilnahme an den Play-Offs zum Aufstieg in die Oberliga qualifiziert. Es bestehen realistische Chancen noch die Lindau Islanders vom 2. Platz zu verdrängen, sollte im letzten Spiel auch der EV Füssen besiegt werden. Über Jahre hinweg blieb die meist aus einheimischen Spielern bestehende Truppe zusammen und konnte auch vor dieser Saison die beiden Abgänge Wiseman und Staltmayr mit den beiden Neuzugängen Höfler und Morley kompensieren, die in der internen Scorerwertung den 4. und 1. Platz belegen.

Sollte Peißenberg den Aufstieg schaffen, stehen sie vor einen ähnlichen Abenteuer wie der TEV, wobei ihnen zu wünschen blieb, nicht die gleichen Fehler zu machen. Dass die Oberliga nicht nur 1 Stufe höher, sondern eher 3 Stufen höher einzustufen ist, zeigt auch die Abschlusstabelle, in der die 4 Teams die die letzten beiden Jahre den Aufstieg schafften, das Quartett am Ende bildeten. Trotz großer finanzieller Anstrengungen konnten selbst Memmingen und Lindau nicht in die Top-8 der etablierten Teams vorrücken. Dies zeigt das bei engem Budget jede Personalentscheidung sitzen muss, eine funktionierende Kooperation durchaus sinnvoll wäre und die Aufstiegseuphorie bei Umfeld und Team dringend mitzunehmen sind.

Für den TEV geht eine ernüchternde Saison zu Ende, geprägt von Niederlagen, Flucht der Ausländer Hall und Stemke, Trainerwechsel und noch mehr Niederlagen. Trotzdem möchte sich Verein und Team mit Anstand verabschieden, insbesondere weil eine außergewöhnliche Ehrung das Spiel zu einem besonderen macht: der 32jährige Sebastian Deml bestreitet sein 564 Meisterschaftsspiel für den TEV, hat dadurch 3 Spiele mehr als Andi Veicht und ist somit neuer Rekordspieler für den TEV. In der 90-jährigen Geschichte des TEVs eine imposante Leistung von Sebastian. Zu Buche stehen 151 Tore und 126 Beihilfen, sowie 1061 Strafminuten die bezeugen dass er ein unermüdlicher Kämpfer ist. Bis auf eine Saison bei den Hannover Indians blieb er seinem TEV stets treu und Verein und Fans hoffen, dass dies noch lange so bleibt.
Seine Teamkollegen haben sich vorgenommen, mit einem Sieg ihren Teil zum Gelingen dieses Meilensteins beizutragen. Die Mannschaft ist komplett, Stephan Stiebinger und Stefan Kirschbauer sind wieder genesen und für Maxi Meineke, der für das Landesliga-Team aufläuft, kehrt Josef Reiter zurück in den Kader. Ob Trainer Simon Steiner an der Bande steht, entscheidet sich erst kurzfristig, da die 1b zeitgleich in Pfronten aufläuft und dringend Punkte gegen den Abstieg braucht.

 

 

Donnerstag, 08 Februar 2018 22:02

TEV empfängt zum Endspiel Höchstadt

TEV empfängt zum Endspiel Höchstadt

 

Am viertletzten Spieltag der Verzahnungsrunde geht es heute für den TEV gegen den Tabellenführer Höchstädter EC, der nach 6 Spieltagen die Tabelle mit 13 Punkten anführt. Für den TEV der mit 3 Punkten aktuell 6 Punkte Rückstand auf den derzeitigen Tabellenvierten, die Riverrats aus Geretsried hat, zählt nur ein Sieg, möchte man sich die Chance auf den Klassenerhalt bewahren. Das der TEV die favorisierten Franken schlagen kann, bewies er letzte Saison im Play-Off-Viertelfinale, in dem man sich mit 3:1 Siegen sensationell durchsetzte. Die Vorzeichen bei den Franken sind ähnlich wie letzte Saison: sie zeigten 2016/17 starke Leistungen in der Oberliga, ebenso wie heuer in der Bayernliga. Geändert haben sich die Vorzeichen jedoch beim TEV, der eine Niederlagenserie in der Vorrunde der Oberliga verkraften muss und sich nun ungemein schwer tut, den Schalter umzulegen und das vorhandene Potential abzurufen. Einen Lichtblick gab es letztes Wochenende mit dem Heimsieg gegen den EV Füssen, jedoch gelang es auswärts trotz guter Leistung nicht zu punkten. Sollten heute keine 3 Zähler eingefahren werden, ist die Saison in 2 Wochen, sowie das Abenteuer Oberliga beendet. Trainer Simon Steiner kann vermutlich auf alle Spieler zurückgreifen, lediglich hinter Stephan Stiebinger, der zu Beginn der Woche krank war, steht noch ein Fragezeichen. Im Training wurde vorwiegend an den Schwachstellen gearbeitet, wie Steiner erklärt: . „Wir dürfen ihnen keine Freiräume im Slot geben, sonst schießen sie uns ab.“ Mit Daniel Jun, Michael Petrak, Jiri Miskesz, Vitalij Aab oder Ales Kreuzer sind es die üblichen Verdächtigen die neben Erfahrung auch jede Menge Torgefahr mitbringen. Mit dem tschechischen Verteidiger Ondrej Nedved wurde kurz vor Transferschluss noch ein zusätzlicher Importspieler verpflichtet, um bei dem Saisonziel „Rückkehr in die Oberliga“ nichts dem Zufall zu überlassen.

Unterstützung erhält der TEV heute vom langjährigen Sponsor, der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, die zum Jungendspiel lädt und allen Zuschauern unter 16 Jahren freien Eintritt gewährt.

Freitag, 02 Februar 2018 14:54

2 Neuzugänge für das TEV-LL-Team

2 Neuzugänge für das TEV-LL-Team

Mit Sebastian Stuffler von den Aibdogs Bad Aibling und Valentin Hein von den Starbulls Rosenheim erhält das Landesliga-Team kurz vor Transferschluss nochmals Zuwachs. Hein hat das Eishockeyspielen in Miesbach erlernt und ist als Knabenspieler nach Rosenheim gewechselt, wo er alle Nachwuchsmannschaften durchlief. In dieser Saison stand der 20-jährige im Oberligakader der Rosenheimer, schaffte jedoch aufgrund einer Verletzung nicht den erhofften Durchbruch. Um wieder Spielpraxis zu sammeln, schließt er mit sofortiger Wirkung zum TEV Miesbach an und möchte sich über das LL-Team für die 1. Mannschaft empfehlen. Sebastian Stuffler erlernte das Eishockeyspielen in Rosenheim und spielte nach einer kurzen Station in Aibling bereits 2 Jahre für die U20 des TEV. Nach seinem Wechsel zurück nach Aibling spielte er dort 4 Jahre im Seniorenteam und kehrt nun aus persönlichen Gründen wieder zurück. Beide trainieren seit Montag in Miesbach und werden morgen, sofern die Spielerpässe rechtzeitig eintreffen, für das LL-Team auflaufen. Trainer Steiner freut sich über die beiden Rückkehrer: " Valentin zeigt gute Ansätze gezeigt, ist motiviert und ich erwarte dass er hart trainiert und sich somit für die erste Mannschaft aufzudrängen. Die Spielpraxis im LL-Team wird ihm guttun. Sebastian kenne ich seit ich in Miesbach bin als Gegner. Er ist wendig und schnell und bringt mehr Qualität in die Mannschaft. Mit seinen 25 Jahren passt er perfekt ins Team und kann uns mit seiner Erfahrung sicherlich helfen." Stuffler wird mit der Rückennummer 8, Hein mit der 97 auflaufen. Verlassen hat das Team hingegen Nationaltorhüterin Franziska Albl. Die 22-jährige zeigte diese Saison sehr gute Leistung und hat sich durch die viele Spielpraxis nochmals weiterentwickelt. Nun hatte sie die Gelegenheit sich dem Bayernligateam der Landsberg Riverkings anzuschließen, die sie mit einem längerfristigen Vertrag lockten. " Der Aufstieg freut mich für Franzi, den sie sich aufgrund ihres Trainingsfleißes und ihrer Leistungen verdient hat. Wir bedanken uns für ihren Einsatz beim TEV und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft," berichtet Steiner, der die entstandenen Lücke im Tor mit den Eigengewächsen Rausch, Zankl, Seidl und Rauscher kompensieren wird.

 

Donnerstag, 25 Januar 2018 18:00

Spielwertungen gegen den TEV

Spielwertungen gegen den TEV

Die beiden ersten Spiele der Zwischenrunde des TEV Miesbach wurden vom Sportgericht des BEVs in ein 0:5 umgewandelt. Bei der Begegnung in Höchstadt war Sebastian Deml aufgrund seiner Spieldauerstrafe vom letzten Vorrundenspiel in Waldkraiburg gesperrt. Er wurde auch nicht eingesetzt, stand aber leider auf dem Spielbericht. Dieser Fehler hatte eine Spielwertung zur Folge. „Man hat in der Hektik nach der sechsstündigen Anreise vergessen ihn von der Meldeliste zu nehmen und die Prüfung des Spielberichts erfolgte auf dem Eis kurz vor dem Eröffnungsbully, sodass auch hier der Fehler nicht aufgefallen war. Somit galt seine Sperre gegen Geretsried als noch nicht abgesessen, weswegen auch dieses Spiel gewertet wurde.“, erklärt Trainer Simon Steiner. Obwohl sowohl die Schiedsrichter als auch die Höchstadt bestätigt haben, dass Sebastian Deml nicht gespielt hat, folgte der BEV seinen Regularien. Somit stehen die Kreisstädter nach zwei Spieltagen in der Verzahnungsrunde mit 0 Punkten und 0:10 Treffern am Tabellenende der Gruppe A. Doppelt bitter für den TEV ist, dass Deml nun die Strafe offiziell beim Spiel gegen Peißenberg absitzen muss. 

 

Simon Steiner übernimmt das Traineramt beim TEV

 

Nach dem Rücktritt von Markus Wieland als Trainer der 1. Mannschaft wird sein Nachfolger, sein Vorgänger, der Südtiroler Simon Steiner. „ Wenn wir diese Saison noch irgendwie retten wollen, brauchen wir einen Trainer der Mannschaft, Gegner, Liga kennt und ohne Eingewöhnungsphase loslegen kann, deshalb fiel die Wahl auf Simon der uns nach kurzer Bedenkzeit zugesagt hat,“ berichtet Vorstand Stefan Moser. Steiner ist Hauptamtlicher Nachwuchstrainer beim TEV und hat neben 2 Nachwuchsteams auch die Landesliga-Mannschaft betreut. „ Hier suchen wir nun einen Ersatz für Simon, der in Zusammenarbeit mit Martin Schnittger das Saisonziel Klassenerhalt erfolgreich umsetzt,“ so Moser weiter. Steiner leitet heute bereits das Training. Nachdem ein Großteil der Mannschaft mit ihm letzte Saison den überraschenden Aufstieg in die Oberliga geschafft hat, kann Steiner schnell zum Tagesgeschäft übergehen. Geplant ist die Zusammenarbeit für diese, sowie auch für die kommende Saison. Neben der Trainertätigkeit übernimmt Steiner auch die Aufgaben als Sportlicher Leiter, die Moser bisher in Personalunion bekleidete. „ Insgesamt eine gute Lösung für den Verein, den Bereich 1. Mannschaft in die Hände von Simon Steiner zu legen. Stefan hat dadurch mehr Zeit für Vorstandsaufgaben und wird Simon selbstverständlich mit Rat und Tat unterstützen,“ findet der 1. Vorstand Dieter Taffel Gefallen an der neuen Konstellation. „ Stefan hat mich schon vor einiger Zeit informiert, dass er nach dieser Saison Entlastung braucht und der Charme für Simon besteht darin, dass er Planungssicherheit und Gestaltungsmöglichkeit über die Saison hinaus hat,“ schildert Taffel weiter. Moser stellt klar: „ Natürlich ist die sportliche Situation frustrierend, aber die ist nicht ausschlaggebend für meinen Rückzug. Das hat familiäre Gründe und die Tätigkeit als Vorstand lässt sich zeitlich flexibler planen als die des Sportlichen Leiters, zudem stehen hier auch spannende Themen wie zB die energetische Sanierung an.“

Samstag, 13 Januar 2018 20:40

Benjamin Frank verlässt den TEV

 

Der TEV Miesbach hat sich mit dem Spieler Benjamin Frank auf eine einvernehmliche Auflösung seines Vertrages geeinigt. Über die Gründe wurde Stillschweigen vereinbart. Die Entwicklung war abzusehen, da Benjamin Frank bereits seit einigen Spielen nicht mehr dem Kader des TEVs angehörte.

Frank stand 59 mal für den TEV auf dem Eis und erzielte dabei 10 Tore und 20 Assists und kassierte 123 Strafminuten. Der TEV wünscht Benjamin Frank für die Zukunft alles Gute !

Donnerstag, 04 Januar 2018 21:45

Weiden zu Gast an der Schlierach

 

Der Verein aus der Oberpfalz belegt derzeit den 9. Tabellenplatz der Oberliga Süd, punktgleich mit dem Tabellenachten, dem EV Lindau. Zwischen diesen beiden Mannschaften wird sich entscheiden, wer als 8tes Team in die Meisterrunde einzieht bzw wer in die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten muss. Pikant ist auch, dass es mit dem Tabellenneunten ein Wiedersehen in den Gruppenspielen geben wird, da die Plätze 9 und 12, sowie die Plätze 10 und 11 der Abschlusstabelle der Hauptrunde in einer gemeinsamen Gruppe abermals aufeinandertreffen. Die Blue Devils können mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein und werden in den letzten 4 Begegnungen nichts unversucht lassen, das Saisonziel Platz 8. zu erreichen. Für den TEV ist es ein guter Testlauf für die Zwischenrunde, warten hier doch ähnliche Kaliber wie die Blue Devils. Personell hat sich die Lage etwas entspannt, nachdem mit Daniel Bogdziul ein zweiter Kontingentspieler verpflichtet werden konnte und mit Tom Kimmel ein weiterer Leistungsträger, ebenso wie Michael Kristic, das Training wieder aufgenommen hat. Ebenso stehen die Youngster Johannes Bacher, Maximilian Meineke und Matthias Stumböck wieder im Kader, die sich in den bisherigen Spielen vielversprechend geschlagen haben. Fehlen wird Stefan Mechel, der nach seiner Matchstrafe in Selb gesperrt ist, sowie auch Stefano Rizzo und Josef Reiter,  die verletzt fehlen. Zudem ist der Einsatz von Martin Lidl aufgrund einer Erkältung fraglich. Für Trainer Markus Wieland gilt es nun rasch die optimale Zusammenstellung der Reihen zu finden, um die verbleibenden Spiele zu nutzen sich einzuspielen. In der Bayernliga sind noch 3 Spieltage zu spielen, bevor die Gegner der Zwischenrunde endgültig feststehen. Stand heute wären Höchstadt, Peißenberg, Füssen und Passau in einer Gruppe mit dem TEV.  

Mittwoch, 03 Januar 2018 18:41

Der TEV besetzt die zweite Importstelle

Am Neujahrstag empfing der Sportl. Leiter Stefan Moser den litauischen Nationalspieler Daniel Bogdziul am Münchner Flughafen und hätten die lettischen Behörden die Transferanfrage am gestrigen Dienstag bearbeitet, hätte ihn Trainer Markus Wieland bereits beim Auswärtsspiel in Selb einsetzen können. Vor Ort war er, da die Hoffnung bis kurz vor Spielbeginn bestand, dass die Freigabe noch rechtzeitig erfolgt. Der 23-jährige Stürmer ist bereits weit rumgekommen: er spielt im Nachwuchs in Lettland, Finnland, Ukraine und Russland, im Seniorenbereich folgten Stationen in Norwegen, Polen und Lettland. „ Daniel wurde uns Ende Dezember angeboten und die Rückmeldungen die wir eingeholt haben, waren vielversprechend, unter anderem hatten wir mit Bern Haake Kontakt, dem deutschen Trainer der litauischen Nationalmannschaft, für die Daniel bereits an 7 Weltmeisterschaften teilgenommen hat, wenn auch nur Division 1B, also dem Level 3,“ berichtet Moser. „ Er ist gelernter Center, kann aber auch auf Außen eingesetzt werden, ist läuferisch und stocktechnisch gut und ein Teamspieler,“ waren die übereinstimmenden Aussagen der kontaktierten Kenner der osteuropäischen Eishockeyszene. Nachdem sein Verein Liepaja in Lettland zwar Tabellenführer ist, aber finanzielle Probleme hat, konnte Daniel kurzfristig wechseln. Er folgt damit seinem Landsmann Arnoldass Bosas, der ebenfalls in der Oberliga bei den Eisbären Regensburg spielt. Mit Ihm wird er im April bei der Heim-WM in Vilnius um den Aufstieg in die Divison 1A spielen, härteste Konkurrenten sind dabei die Ukraine und Japan. Coach Markus Wieland hat nun 2 Wochen Zeit sein Team optimal auf die Zwischenrunde vorzubereiten und dies mit wieder breiterem Kader nachdem dann bis auf Markus Seiderer die angeschlagenen Michael Kristic, Stefan Mechel, Tom Kimmel, Stefano Rizzo und Josef Reiter wieder zur Verfügung stehen. Bei den anstehenden Spielen gegen Weiden, Memmingen, Lindau und Waldkraiburg gilt es zu zeigen, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt hat und mit Ben Warda und Daniel Bogdziul sind nun auch wieder 2 Importspieler an Bord, die das Team führen sollen.

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