Freitag, 26 Oktober 2018 23:47

TEV unterliegt mit 3:4 nP in Landsberg

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Mit 3:4 (2:0,1:2,0:2,0:1) nach Penaltyschiessen unterliegt der TEV sein Auswärtsspiel in Landsberg. Trotz einer 3:0 Führung nach 29 Minuten, die verdient war und auch höher hätte ausfallen können, reichte es am Schluss nur zu einem Punkt. Spielbestimmend trafen für den TEV Czaika (Feuerreiter Fe, Gaschke), Gaschke (Deml), Grabmaier (Deml, Kathan) und hatten durch Grabmaier‘s Pfostenschuss und Slavicek Großchance noch gute Gelegenheiten. Unverständlich dass nach dem dritten Tor das Tempo etwas rausgenommen und teilweise zu offensiv agierte wurde, sodass Landsberg besser ins Spiel kam durch Reuter und 44 Sekunden vor Ende des 2. Drittels durch Vogl auf 2:3 verkürzte. Bereits nach 1:43 gespielten Minuten im letzten Drittel gelang Wiseman der Ausgleich. Danach steigerte sich der TEV wieder und hat 37 Sekunden vor Schluss die Möglichkeit, das Spiel bei einer 5:3 Überzahl zu entscheiden. Hier konnten 2 Großchancen nicht verwertet werden, sodass es zum Penaltyschiessen kam. Hier könnte nur Slavicek verwandeln, Czaika und Grabmaier scheiterten und da Landsberg zweimal traf, sicherten sie sich den Extrapunkt. Torhüter Timon Ewert wurde zum Spieler des Spiels gewählt. 696 Zuschauer sahen ein gutes Bayernligaspiel und keiner hat sein Kommen bereut. 
 
Am Sonntag empfängt der TEV den Tabellennachbarn und stark aufspielenden Aufsteiger EHC Bad Kissingen. Die Wölfe belegen mit 14 Punkten aus 7 Spielen den 3. Tabellenplatz und verdrängten den TEV auf den 4. Platz. Sie sind insbesondere auswärts gefährlich, was mit den Siegen beim EHC Klostersee und dem ESC Dorfen unterstrichen wurde. Dabei können sie im Tor auf den oberligaerfahrenen Benjamin Dirksen setzen, der wie 3 weitere Spieler vom Nachbarn und Mitaufsteiger Schweinfurt nach Kissingen gewechselt ist. Spielertrainer und Routinier Mikhail Nemirowski hält auf und neben dem Eis die sportlichen Zügel in der Hand. Der 44jährige Deutschrusse geht in seine 5. Saison in Kissingen und ist der Dreh- und Angelpunkt. Unterstützt wird er von den Neuzugängen Zimmer und Bär (beide Hamburg), sowie Dreschmann (Timmendorf). Kurz vor Saisonbeginn wurde mit Krister Freibergs, einem lettischen Nationalspieler, sowie dessen junger Landsmann Maris Lescovs, zwei Importspieler für  die Abwehr verpflichtet. Nachdem sich jedoch Lescovs schwerer an der Schulter verletzte, wurde kurz vor Transferschluss der Tscheche Ondrej Stava als Ersatz geholt. Insgesamt eine seht routinierte Mannschaft, die abgeklärt und effektiv jedem Gegner der Liga bisher Probleme bereitete.

Der TEV sollte gewarnt sein und mit voller Konzentration, insbesondere defensiv agieren. Für den erkrankten Anian Geratsdorfer rückt erstmalig das 18jährige Eigengewächs Sebastian Zankl in den Kader. Der Ausfall von Geratsdorfer, bedeutet das Timon Ewert an beiden Spielen am Wochenende das Tor hütet. Nico Fissekis ist Anfang der Woche nochmals beim Arzt, dann sollte Klarheit herrschen, ob er längerfristig ausfällt. Trainer Simon Steiner warnt davor den Gegner zu unterschätzen: „ Wir müssen von Beginn an hellwach sein, denn wenn wir in Rückstand geraten, wird es extrem schwer gegen diese abgebrühte Truppe“. Spielbeginn ist um 18 Uhr.  

 

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