Donnerstag, 14 März 2019 14:51

Der TEV trifft im Halbfinale auf den HC Landsberg

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Nach den beiden Niederlagen des TEVs am letzten Wochenende der Verzahnungsrunde zogen die Riverkings vom HC Landsberg nach 7 Siegen am Stück noch am TEV vorbei und belegen nun den dritten Platz der Tabelle, wodurch sie sich das Heimrecht in der Best-of-Three-serie gegen den TEV gesichert haben. Bitter für den TEV, muss man nun bei den heim- und formstarken Riverkings in die Serie starten. Diese lassen sich auch von der Unruhe um die Nachfolge von Trainer Randy Neal nicht beeinflussen und fuhren von 21 möglichen Punkten aus den letzten 7 Spielen immerhin 20 Punkte ein. Sogar beim großen SC Riessersee konnte nach Penaltyschiessen gewonnen werden. Dies zeigt, dass die Mannschaft intakt und der Draht zum scheidenden Trainer noch hervorragend ist. Eine neue Ausrichtung der Mannschaft ist der Plan für die kommende Saison, somit ist wahrscheinlich, dass auch einige Spieler ihre letzten Partien für den HC bestreiten werden. Laut Pressemitteilung soll die Verzahnung zwischen erster Mannschaft und dem DNL-Team mehr in den Vordergrund rücken und verstärkt Eigengewächse Zeit zur Entwicklung im Seniorenbereich erhalten. Trotzdem soll das Leistungsniveau gehalten werden, denn die Zuschauer sind verwöhnt: der HC belegte nach Abschluss der Hauptrunde den zweiten Tabellenplatz und sammelte in den 26 Spielen 51 Punkte und erzielte 143 Tore. Kein anderes Team hat mehr Treffer erzielt, als die Landsberger-Torfabrik, die von Daniel Menge mit 76 Punkten (21 Tore / 55 Assists) angeführt wird, gefolgt von Tyler Wiseman mit 67 Punkten (40 Tore / 27 Assists) und Dejan Vogel 50 Punkten (18 Tore / 32 Assists). Bisher unterlag der TEV beide Male in Landsberg: 4:3 nach Penalty nach 3:0 Führung in der Vorrunde und 5:1 in der Verzahnungsrunde. Möchte der TEV jedoch ins Finale um die Bayrische Meisterschaft einziehen, muss in Landsberg ein Sieg her. Am besten gleich im ersten Spiel, dann würde der Druck am Sonntag nicht zu sehr auf den Schultern lasten. Nach der Niederlage im „Aufstiegsspiel“ gegen den EV Füssen am vergangenen Sonntag war die Stimmung am Boden. Die Enttäuschung bezog sich auch noch auf die vorherige Auswärtspartie in Bad Kissingen, bei der drei Punkte bereits zum Aufstieg ausgereicht hätten. Dies zeigt wie knapp es zuging. Beim lockeren Training am Montag gelang es Trainer Peter Kathan sein Team auf einen positiven Saisonausklang zu fokussieren. Bis auf Matthias Stumböck, dessen Knieprobleme nicht abklingen, waren unter der Woche alle Mann an Bord. Verzichten muss Kathan jedoch auf den gesperrten Christoph Gottwald, sowie auf Martin Lidl, für den am Freitag die Hochzeitsglocken läuten. Den freien Platz in der Verteidigung könnte Luca Herden einnehmen oder Kathan beordert Florian Gaschke nach hinten. Kathan überlegt auch die Spielern einzusetzen, die zuletzt weniger Eiszeit hatten: „ Die Jungs tun mir etwas leid, da sie immer da sind und die Mannschaft 100% unterstützen, aber ich wollte nach unseren positiven Ergebnissen bei drei Reihen bleiben. Wahrscheinlich werde ich je nach Spielverlauf entscheiden. Auf jeden Fall sind alle heiß und möchten nicht schon nach dem Wochenende in die Sommerpause.“ Spielbeginn in Landsberg ist am Freitag um 20 Uhr.  

 

 

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