Montag, 12 August 2019 14:56

Sommertraining beim Eiskunstlauf

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"Nach der Saison, ist vor der Saison" könnte das Motto der Eiskunstlauf-Abteilung vom TEV Miesbach nur zu gut heißen. Denn während in vielen Beitensportvereinen sich über den Sommer oftmals wenig bis gar nichts tut, wurde hier nach Ende der Eiszeit mit nahezu unverminderter Geschwindigkeit weiter trainiert; das Eisstadion gegen Turnhalle und Sportplatz getauscht.

Unter Leitung des neuen Trainers János István, unterstützt von einer weiteren Vereinskollegin, wurde von Konditions- und Athletiktraining, Geschicklichkeits- und Beweglichkeitsübungen, bis hin zu Tanz, das breites Spektrum des Off-Ice-Trainings umgesetzt.
"Eiskunstlauf hat etwas mit Kraft und Ausdauer, sowie gleichzeitig mit Elegance und Ausdruck zu tun", mahnt István gerne, "und daher ist das Off-Ice-Training mindestens genauso wichtig, wenn nicht gar noch wichtiger, als die Zeit auf dem Eis" so seine Devise.

Gerade in einer Zeit, in der mancherorts Schulsportstunden gekürzt werden, die Kinder mehr mit dem Smartphone, als mit irgendetwas anderem beschäftigt sind, ist es auch Hauptaufgabe von Sportvereinen einen wichtigen Gegenpol zu bieten, und gleichzeitig auch die körperliche Ertüchtigung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Gerade hier möchte der TEV Miesbach seiner Vorbildfunktion gerecht werden. "Mittlerweile können viele Kinder schon nicht einmal mehr eine Rolle vorwärts, dabei wäre sogar so etwas einfaches, im heimischen Garten leicht umzusetzen", kritisiert István.

Nachdem, zum Ende der Eislaufsaison, die Spartenleitung gemeinsam mit ihrem neuen Trainer sich auch bewusst  dazu entschieden hatten, dass Kinder aus den Breitensportgruppen, gemeinsam mit der neu zusammengestellten Fördergruppe und Leistungsklasse, das Sommertraining durchführen werden, wurde das Trainingsprogramm auch dementsprechend gestaltet. So wurden einfachere und anspruchsvollere Übungen geschickt miteinander kombiniert und dabei aber auch den Kindern gezeigt, wo ihre jeweiligen Grenzen liegen, und wie sie diese erweitern können. Gerade in Verbindung mit simplen Laufen und Sprinten, Kniebeugen und Co. konnte den jungen Sportlern gezeigt werden, was sie zu Hause ergänzenderweise üben können bzw. sollten. Auch durch klassische Übungen aus dem Turnsport wurde Anreiz gegeben dem allgemeinen Sport mehr Bedeutung beizumessen und die Beweglichkeit zu fördern.

So zeigte sich der Unterschied der körperlichen Fitness und sportlichen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen zum Ende der Sommersaison im Vergleich zur deren Beginn. Nachdem alle die mahnende Worte ihres Trainers zum Anlass genommen und brav ihre "Hausaufgaben" gemacht hatten, war eine deutliche Steigerung von Kraft und Ausdauer, sowie Agilität zu erkennen gewesen. All dies wird sicher auch eine gute Grundlage für den Start in die neue Eislaufsaison sein, die im September wieder beginnen wird.

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