Donnerstag, 15 August 2019 18:09

Ein Routinier für die Hintermannschaft

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Am vergangenen Dienstag war wieder Eiszeit angesagt. Nahezu der komplette Kader sowie einige U20-Spieler nutzten die Gelegenheit zur Eingewöhnung. Mit auf dem Eis war auch der vierte Neuzugang Josef „Beppo“ Frank. Der 35jährige Rechtsschütze pausierte zuletzt aus beruflichen und familiären Gründen. Nach einem Jahr Pause ist Frank nun wieder heiß auf Eishockey und kann den Aufwand Bayernliga-Eishockey stemmen. Nach 16 Profijahren mit Stationen in der DEL (Nürnberg Ice Tigers), der DEL2 (Tölzer Löwen, Starbulls Rosenheim, SC Riessersee) und auch 2 davon in der Oberliga (SC Riessersee, Tölzer Löwen) war irgendwie logisch, dass noch eine Station fehlt, wie TEV-Vorstand Stefan Moser augenzwinkernd erklärt: „ Beppo ist heimatverbunden und wir wussten über die letzten Jahre schon, dass es für ihn nicht leicht war, den Aufwand DEL2 zu meistern, weshalb wir schon einige Zeit in losem Kontakt waren. Jedoch waren wir schon überrascht, als Beppo vor ca. 3 Wochen mit einer konkreten Anfrage auf uns zukam.“ Es folgten 2 Trainingseinheiten und mehrere Gespräche, auch mit Trainer Peter Kathan, der Frank auch als Mitspieler auf dem Eis gut kennt. „ Beppo passt menschlich und sportlich perfekt zum TEV und es freut mich natürlich einen so erfahrenen Spieler im Team zu haben,“ berichtet Kathan. Frank wird beim TEV mit der Nummer 14 auflaufen.

Zwischenzeitlich liegt der Spielplan der Bayernliga vor und auch der Modus wurde festgelegt. Dieser musste geändert werden, da keine Einigung mit 3 Teams der Landesliga zu Stande kam, was die Ausländerbeschränkung in der Verzahnungsrunde betraf. „ Ich finde das sehr schade, da ich Kontinuität als wichtig empfinde, aber das Risiko für die Bayernliga-Teams, die die Verzahnungsrunde bestreiten müssen ist enorm, wenn nicht planbar ist, ob man auf Gegner mit 2 Importspielern trifft oder mit 9!!“, bedauert Moser, der den neuen Modus befürwortet:  

Nach der Vor-(Haupt-)runde mit Hin- und Rückspiel der 14 Teams gibt es zwei Zwischenrunden. Die besten sechs Teams der Bayernliga-Hauptrunde sowie der Vorletzte und Letzte der Oberliga Süd bestreiten die „Obere Zwischenrunde“. Die acht unteren Teams der Bayernliga bestreiten eine „Untere Zwischenrunde“. In den Pre-Play-Offs treffen dann die zwei besten Teams der „Unteren Runde“ auf die beiden letzten Teams der „Oberen Runde“, die Sieger ziehen in die Play-Offs der Bayernliga ein - und kämpfen dort mit den verbleibenden sechs Mannschaften aus der „Oberen Runde“ um den Titel. Die Play-Off-Finalisten haben für die Oberliga 2020/2021 Startrecht. Die letzten vier Teams der „Unteren Runde“ treten in Play-Downs an. Dabei wird ein Absteiger in die Landesliga ermittelt. „ Unser Ziel ist ganz klar mindestens Platz 6 nach der Vorrunde, um uns im weiteren Saisonverlauf mit den Oberligateams messen zu können,“ erklärt Moser.

Gewerkelt wird derzeit im Eisstadion, um die notwendigen Arbeiten vor Saisonbeginn abzuschließen. Zudem werden die Kühlanlagen überprüft. Sollte dies keine Überraschungen bergen, kann die nächsten Tage die Eisbereitung erfolgen. Vorher, sprich am kommendem Samstag, den 17.8 findet noch ein gesellschaftliches Event statt. Mit den Fußballern des SV und dem Trachtenverein, organisiert der TEV das Miesbacher Waldfest. Ab 14 bis 23 Uhr ist für Groß und Klein etwas geboten und es findet sich sicherlich auch reichlich Zeit über die bevorstehende Saison zu plaudern.

 

 

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