Montag, 10 Februar 2020 10:06

TEV mit Overtime- Niederlage in Waldkraiburg

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Mit 1:2 (0:1,0:0,1:0,0:1) unterliegt der TEV am gestrigen Sonntag beim EHC Waldkraiburg vor 570 Zuschauern. Dabei sahen die ca 40 mitgereisten eine aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft um Kapitän Florian Feuerreiter, die wiederum an ihrer Chancenverwertung scheiterte. Trainer Peter Kathan musste auf Timon Ewert, Andreas Nowak, Beppo Frank, Stephan Stiebinger, sowie Franz Mangold und Thomas Schenkel verzichten. Zudem musste Nico Fissekis bereits nach dem zweiten Wechsel ebenso passen.

Der Start war holprig und so gingen die Hausherren bereits in der dritten Minute durch eine schöne Kombination durch Vogl in Führung, als die Absicherung im Mitteldrittel nicht funktionierte. Ansonsten war das Drittel ausgeglichen, größtenteils neutralisierten sich die Teams sodass es nur wenige Torszenen gab. Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild, der TEV optisch mit Vorteilen, der EHC auf Konter ausgelegt und immer brandgefährlich, sodass Anian Geratsdorfer im Tor einige brenzlige Situationen entschärfen musste. Der Ausgleich hing in der Luft, jedoch gab es zu wenig zwingende Aktionen. Im letzten Drittel war dann der TEV klar spielbestimmend und setzet sich teilwiese minutenlang im gegnerischen Drittel fest, ohne sich Großchancen zu erarbeiten. So war es auch ein von Florian Feuerreiter abgefälschter Schuss, den Maxi Meineke aufs Tor brachte, der den verdienten Ausgleich bedeutete. Waldkraiburg kam nur noch vereinzelt zu Kontern und der TEV hätte in zwei Überzahlsituationen das Spiel entscheiden müssen. Als auch in der Verlängerung der TEV mit einem Mann mehr auf dem Eis stand, lag der Torjubel auf den Lippen, aber es sollte nicht sein. So erzielte Straka den Siegtreffer für den EHC, als sie erstmalig in der Nachspielzeit vor dem TEV-Tor auftauchten.

„ Die Enttäuschung ist groß! Wir schwächen uns mit dummen Fouls und zu langen Wechseln, sodass wir wieder Punkte hergeschenkt haben,“ resümiert Kathan, der die lange Ausfallliste nicht als Ausrede gelten lassen möchte. „ Wir hatten noch genügend Leistungsträger auf dem Eis, die die Partie heute entscheiden hätten können,“ ergänzte Kathan. Mit 13 Punkten liegt der TEV nun auf dem 4. Tabellenplatz und muss am nächsten Freitag zum Nachbarn EHC Klostersee (20 Uhr). Hier sind Punkte fast Pflicht, möchte man sich seine gute Ausgangsposition nicht aus der Hand geben.  

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