Axel Hauser

Axel Hauser



Der TEV konnte sich am Freitagabend vor 350 Zuschauern gegen die Erding Gladiators 7:3 Toren (2:1, 3:0, 2:2) durchsetzen. Allerdings spiegelte das Ergebnis nicht den Spielverlauf wieder, da Erding beste Chancen nicht nutzen konnte, darunter vier Alleingänge !! Aber der Reihe nach: die ersten 10 Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel, Erding konzentriert und läuferisch stark, doch der TEV nutzte zwei Chancen von Felix Feuerreiter (Assistent Christian Czaika, Nico Fissekis -11. Minute) und Florian Gaschke (Sebastian Deml, Maxi Meineke, 14.) zur 2:0 Führung. In der ersten Erdinger Überzahl gelang Daniel Kriziok das 1:2, doch bereits im Gegenzug erhöhte der TEV auf 3:1, wenn, wenn der Schiedsrichter dieses wegen verschobenem Tor nicht zurückgenommen hätte. Ungläubige Minen beim TEV denn entweder ist es ein reguläres Tor oder es wird der Torhüter für sein Vergehen bestraft, dann wäre es technisches Tor, jedoch erfolgte nicht mal eine Strafzeit. So ging es mit 2:1 in die erste Pause. Der TEV kam mit viel Energie aus der Kabine und bereits nach einer Minute musste Kapitän Florian Feuerreiter nur noch den Schläger zum 3:1 hinhalten, nachdem er mustergültig von Florian Gaschke und Stefan Mechel bedient wurde. Weiter tonangebend gelang es Nico Fissekis (Thomas Schenkel, Bobby Slavicek-29.) und Maxi Meineke (Florian Gaschek, Stefan Mechel – 35.) die Führung auf 5:1 auszubauen. Mit dem Spielstand ging es auch ins letzte Drittel. Der TEV schaltete einen Gang zurück und Erding kam durch das zweite Powerplay-Tor von Krzizok (53.) und einem Treffer von Deubler (57.) auf 3:5 heran. Der TEV wankte kurz, konnte sich aber, als Gästetrainer Topi Dollhofer 90 Sekunden vor Schluss den Torwart vom Eis nahm, klug befreien und Michael Grabmaier (Filip Kokoska, Bobby Slavicek – 60.) musste nur noch ins verwaiste Tor einschießen. Damit war die Partie endgültig entschieden und trotzdem fuhr Stephan Stiebinger noch einen Konter, bei dem er Michael Grabmaier die Scheibe perfekt servierte sodass dieser innerhalb von 18 Sekunden zum zweiten Mal traf. Trainer Peter Kathan zeigte sich auf der anschließenden Pressekonferenz nicht zufrieden: „ Heute waren wir defensiv nicht gut und hatten Glück, dass Erding ihre Chancen nicht genutzt bzw Anian stark gehalten hat. Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wieder und positiv sind heute lediglich die 3 Punkte.“ Auf Nachfrage der Presse gab sich Kathan versöhnlich: „ Jede Reihe hat getroffen, das zeigt wie schwer wir auszurechnen und wie offensiv variabel wir sind, das ist auch noch positiv !“

Am Sonntag reist der TEV zum EHC Königsbrunn. Das Team von Trainer Sven Rampf belegte nach der Vorrunde den sechsten Tabellenplatz und hat aufgrund schwankender Leistungen nach einem starken Saisonstart die Chance auf eine besseren Tabellenplatz vertan. Zudem trennte man sich am Ende des Jahres nach internen Querelen vom Spielertrainer Fabio Carciola, der nun die Abwehr vom Nachbarn HC Landsberg verstärkt, aber seitdem ist nicht wirklich Ruhe eingekehrt im Verein. Die Unruhe spiegelt sich auch am Spielerkarussell wieder: nicht weniger als 8 Spieler stießen während der laufenden Saison zum Kader und 5 weitere Spieler verabschiedeten sich nachdem die Saison bereits im Gange war. Mit 10 Punkten aus 11 Spielen stehen die Gastgeber derzeit auf Tabellenplatz 9 und lassen aber immer wieder mit überraschenden Ergebnissen, wie einem 2:1 Sieg in Bad Kissingen oder einem 6:2 Sieg in Füssen aufhorchen. Neben dem DEL-erfahrenen Aleksander Polaczek, von dem sich der Verein nach nur wenigen Spielen wieder getrennt hat, fällt auch Import Hayden Trupp, sowie Robin Pandel verletzungsbedingt für den Rest der Saison aus. Trotzdem hofft Königsbrunns dritter Vorstand Tim Bertele auf weitere Überraschungen: „Das kommende Wochenende wird sicherlich nicht leicht für uns. Wir hoffen den Schwung aus dem Sieg gegen Füssen mitnehmen zu können. Dabei hätte ich mir zwar an diesem Wochenende leichtere Gegner als den Tabellenersten und -Zweiten gewünscht, aber unsere Mannschaft ist ja bekanntlich immer für Überraschungen gut. Wir gehen daher positiv gestimmt in die Spiele und werden unser Bestes geben.“

Der TEV muss in Königsbrunn punkten, möchte er den zweiten Tabellenplatz verteidigen, denn Klostersee liegt nur zwei Punkte, Füssen und Bad Kissingen drei Punkte hinter dem TEV. Dabei muss Trainer Peter Kathan auf Torwart Timon Ewert und Stürmer Thomas Amann, die beide krankheitsbedingt fehlen, verzichten, sowie auf Valentin Hein der beruflich verhindert ist und Matthias Stumböck, der nach seiner Verletzung noch um den Anschluss kämpft. Anstelle von Ewert rutscht U20-Torhüter Michael Rauscher erstmalig ins Team und Anian Geratsdorfer wird zwischen den Pfosten stehen. Ansonsten gibt es keinen Grund etwas zu verändern, Kathan wird mit den angestammten Reihen in die Partie gehen.  „Königsbrunn hat mit Harß und Zukovas starke Torhüter und Spieler mit einer Klasse von Forster, Auger, Szwez, Rinke, Fettinger und Zimmermann können ein Spiel im Alleingang entscheiden, deshalb müssen wir defensiv hellwach sein und dürfen uns nicht provozieren lassen,“ erwartet Kathan eine hohe Hürde. Spielbeginn in Königsbrunn ist am Sonntag um 18 Uhr.

Donnerstag, 14 Februar 2019 19:56

TEV empfängt die Erding Gladiators



TEV empfängt die Erding Gladiators

 

Am 11. Spieltag der Verzahnungsrunde gastiert der TSV Erding in der Miesbacher Eissporthalle. Die TEV´ler standen in dieser Saison schon drei Mal den Erdingern gegenüber. Dem Heimspielsieg in der Hauptrunde mit 6:5 nach Penaltyschießen, folgte ein 2:5 Sieg in Erding. Ebenso konnten die Miesbacher das Match in der Verzahnungsrunde in Erding mit 4:7 für sich entscheiden. Die Hauptrunde schlossen unsere Gäste auf Platz 3 (125:91 Tore), punktgleich mit dem Tabellenzweiten HC Landsberg, der aber das bessere Torverhältnis auswies, ab. Am letzten Wochenende mussten die Gladiators doppelt gegen die Wölfe aus Bad Kissingen ran. 650 Zuschauer erlebten ein Spektakel in der Erdinger Eissporthalle, bei dem sich die Gastgeber mit 7:3 durchsetzen konnten. Am Sonntag setzte es in Kissingen dafür eine deutliche 3:7 Schlappe. Das Team von Trainer Topias Dollhofer konnte in den 10 Spielen in der Verzahnungsrunde bis jetzt 12 Punkte sammeln, bei einem Torverhältnis von 41:45 ist momentan auf Platz 8 in der Tabelle zu finden. Punkte konnten gegen den HC Landsberg 7:0, EHC Klostersee 2:1, TSV Peißenberg 6:3 und den Kissinger Wölfen eingebucht werden. Nachdem Sieg gegen den HC Landsberg erklärte Topias Dollhofer, dass er sein Amt zum Saisonende aus persönlichen Gründen zur Verfügung stellen wird. Einen Nachfolger haben die Erdinger Eishockey-Verantwortlichen bereits gefunden, nämlich Thomas Vogl (vorher EHC Waldkraiburg), der Vorgänger von Dollhofer als Trainer der Gladiators war und seine Arbeit bereits aufgenommen hat, sodass das Team momentan von einem Trainerduo gecoacht wird. Die Verzahnungsrunde verspricht noch richtig spannend zu werden, da zwischen dem zweiten und achten Platz, den die Gladiators belegen, nur 6 Punkte liegen.

Beim TEV ist die Enttäuschung über das punktfreie Wochenende beim Doppelvergleich gegen den SC Riessersee der Erkenntnis gewichen, dass man sich gut verkauft hat und großteils ebenbürtig war. Trainer Peter Kathan muss am Wochenende auf Timon Ewert und Thomas Amann verzichten, die beide erkrankt sind. Stephan Stiebinger wird wieder mithelfen in die Erfolgsspur zurückzufinden. „ Ich erwarte das schwerste Wochenende seit ich die Mannschaft übernommen habe, da die Erwartungshaltung ist, dass wir wieder punkten werden, aber Erding hat eine spielstarke Mannschaft die ihre Chance auf den Aufstieg bzw auf die die Play-Offs unbedingt nutzen möchte,“ blickt Kathan etwas angespannt auf die kommenden Spiele. Deshalb versucht er den Druck herauszunehmen und verweist immer wieder auf die Tatsache, dass sich der TEV erst am drittletzten Spieltag die Qualifikation für die Verzahnungsrunde sichern konnte. „ Unser Ziel nach der Qualifikation war die Play-Off-Teilnahme um die Bayrische Meisterschaft und da schaut es ganz gut aus, sofern wir die zuletzt gezeigten Leistungen wiederholen können,“ erklärt Kathan. Dass das Wochenende wegweisend ist, hat Kathan auch seiner Mannschaft mitgeteilt und er ist gespannt, wohin die Reise geht. Spielbeginn ist am Freitag um 20 Uhr.

 

Montag, 11 Februar 2019 13:41

TEV misslingt Revanche beim SCR

 

 

Der TEV unterliegt am Sonntag beim Rückspiel gegen den SC Riessersee mit 3:5 (2:1,1:2,0:2). Trainer Petter Kathan musste neben Stephan Stiebinger auch auf Timon Ewert verzichten, der erkrankt war. Vor 1477 Zuschauern, darunter ca. 100 aus Miesbach erwischte der TEV einen Start nach Maß. Bereits nach 18 Sekunden erzielte Bobby Slavicek auf Pass von Filip Kokoska die Führung und nach vier Minuten verwandelte Maxi Meineke einen Abpraller nach Schuss von Florian Gaschke. Zudem hatte Bobby Slavicek die Riesenchance auf das 3:0, als er in aussichtsreicher Position scheiterte. Der SCR fand offensiv nicht wirklich statt, konnte jedoch mit seiner ersten wirklichen Chance durch Mittermaier auf 1:2 verkürzen, als ein Verteidiger des TEVs die Scheibe nicht schnell genug spielte und sein Kollege zum Wechseln fuhr. So ging es mit 2:1 in die Kabinen. Das Glück war Anfang des zweiten Drittels den Gastgebern hold, als eine Hereingabe vor das Tor vom Schlittschuh eines Verteidigers unhaltbar zum Ausgleich abgefälscht wurde. Nun hatte der Oberligist mehr Spielanteile und konnte in Überzahl durch Wachter erstmals in Führung gehen. Doch der TEV gab nicht auf. Zuerst scheitere Stefan Mechel schön freigespielt von Michael Grabmaier alleine vor dem Tor und kurz darauf war es abermals Bobby Slavicek der den verdienten Ausgleich erzielte (Michael Grabmaier, Nico Fissekis-37.). Im letzten Drittel blieb die Partie intensiv und es gab Chancen auf beiden Seiten. Die beste vergab Slavicek freistehend. Dem SCR genügte ein genialer Moment um die Partie zu entscheiden: nach schöner Kombination über Heiß und Vollmer hämmerte Uli Maurer die Scheibe fünf Minuten vor Schluss unhaltbar zur 4:3 Führung in den Winkel. Kathan nahm bereits 150 Sekunden vor Schluss Torwart Anian Geratsdorfer vom Eis, nahm eine Auszeit und es lag mehrfach der Totschrei auf den Lippen, da sich der TEV bis zum Umfallen gegen die drohende Niederlage stemmte. Als jedoch 72 Sekunden alle mit einem Iceing-Pfiff rechneten, schnappte sich Kapitän Vollmer die Scheibe und schob ins verwaiste Tor ein. Eine unglückliche Niederlage, nach tollem Spiel des TEVs und entsprechend niedergeschlagen waren die Mannen um Kapitän Florian Feuerreiter. Auch Peter Kathan stellte deprimiert fest: „ Heute wäre mehr möglich gewesen, aber es war ein Spiegelbild der letzten Saison, denn unsere wenigen Fehler wurden knallhart bestraft, da merkt man den Unterschied in der Cleverness der Oberligisten,“ und ergänzt: „ Ich muss meine Mannschaft für die gezeigte Leistung loben, aber jetzt kommt nach den Bonusspielen gegen den haushohen Favoriten, gegen den niemand mit Punkten gerechnet hat, das schwerste Wochenende der Verzahnungsrunde, denn mit den Spielen gegen Erding und Königsbrunn wird sich entscheiden, ob wir weiter um die Play-Off-Plätze mitspielen können.“

 

Samstag, 09 Februar 2019 10:04

TEV unterliegt daheim dem SCR



Vor 1000 Zuschauern, davon ca 250 aus Garmisch, verliert der TEV sein Heimspiel gegen den Oberligisten mit 1:3 (1:1,0:1,0:1). Trainer Peter Kathan musste kurzfristig auf Stephan Stiebinger wegen Knieproblemen verzichten und dadurch seine erste Reihe umbauen, in die Thomas Schenkel neben Johannes Bacher rückte. Für Garmisch liefen wie erwartet die Red Bull Leihgaben Daniel Fießinger (Tor), Emil Quaas und Hagen Kaisler auf, die im Spiel auch nachgewiesen haben, warum Red Bull perspektivisch auf sie baut. Zudem war der bis zuletzt fragliche Gabriel Federolf einsatzfähig. Der Start lief ideal für den TEV, als in der vierten Minute Filip Kokosa einen Fehlpass abfing und die Scheibe zum 1:0 ins Tor stocherte. Danach hatte noch Felix Feuerreiter eine gute Einschussmöglichkeit, sowie Bobby Slavicek einen Alleingang, den er nicht erfolgreich abschließen konnte. Der Ausgleich fiel unglücklich, als der TEV eine Strafzeit gerade überstanden hatte, die Gäste jedoch die fehlende Zuordnung im Nachschuss durch Ehliz nutzten. Im zweiten Drittel machte Garmisch mehr Druck und ging in Überzahl durch Radu in Führung (25. Minute). Der TEV kämpfte aufopferungsvoll und hatte bei Überzahl (5:3 und 5:4) auch Chancen, jedoch verteidigte der Tabellenführer sehr gut. Im letzten Drittel agierte der TEV etwas offensiver und konnte ein Übergewicht an Torschüssen (7:3) verzeichnen, ohne sich jedoch zwingende Gelegenheiten zu erarbeiten. So war es Ehliz der eine Minute vor Schluss der einen Konter gegen aufgerückte Miesbacher zur Entscheidung nutzte. „ Garmisch war in Überzahl besser und hat deshalb verdient gewonnen. Wir konnten hier nicht wie gewohnt Druck entwickeln,“ bilanzierte Kathan und ergänzte: „ Hinten waren wir stabil aber offensiv haben wir uns zu wenig Chancen erarbeitet, da hat uns die laufstarke Defensive und der hellwache Torwart das Leben schwer gemacht.“ Das Rückspiel findet am Sonntag um 18 Uhr beim Tabellenführer statt.


Mittwoch, 06 Februar 2019 18:49

TEV Miesbach trifft auf den SC Riessersee

Zum Duell mit dem Top-Favoriten der Verzahnungsrunde, dem SC Riessersee kommt es am Freitag in Miesbach und bereits am Sonntag steigt das Rückspiel in Garmisch. Die Werdenfelser standen in der vergangenen Saison noch im DEL2-Finale gegen die Bietigheim Steelers, mussten aber nach der Saison aufgrund einer Plan-Insolvenz den Gang in die Oberliga antreten. Als weitere Auflage dürfen die Gäste trotz eines vierten Tabellenplatzes in der Hauptrunde der Oberliga, nicht an der Meisterrunde teilnehmen, sondern müssen sich über die Verzahnungsrunde den Klassenerhalt für die Oberliga sichern. So kommt auch der TEV in den Genuss, sich mit dem 10-fachen „Deutsche Meister“ und Traditionsclub messen zu dürfen. Der SCR stand im Sommer vor einem sportlichen Neuanfang, doch immerhin konnten die DEL2-Spieler Kevin Reich, Christian Hummer, Maximilian Daubner, Tobias Eder, Jakob Mayernschein, Florian Vollmer und Philipp Wachter gehalten werden. Dies gelang auch mit Unterstützung von Förderlizenzpartner Red Bull München, die neben Reich, Daubner, Eder und Mayenschein auch noch Daniel Fießinger, Haagen Kaisler, Emil Quaas, Dennis Lobach und Justin Schütz abstellen, um Spielpraxis zu sammeln und den SCR zu unterstützen. Zudem wurde neben Rückkehrer Uli Maurer aus Schwenningen (33 Jahre, über 600 DEL-Spieler ua für München, Augsburg, Nürnberg), den beiden Schweden Viktor Östling und Martin Naenfeldt (der leider wegen einer Gehirnerschütterung bis Saisonende ausfällt) noch zahlreiche junge Talente verpflichtet und der Kader mit einheimischen Nachwuchsspielern ergänzt. So gelangen in der Oberliga Hauptrunde in 32 Spielen 63 Punkte bei einem Torverhältnis von 109:79. Während der Saison kam dem SCR noch der Trainer abhanden: Toni Söderholm heuerte beim DEB an und ist seit kurzem Bundestrainer ! Daraufhin hat Co-Trainer George Kink übernommen, ein Garmischer, der den Großteil seiner Karriere beim SCR betritt, aber auch Erfahrung in der DEL (München) sowie in Peiting, Füssen und Sonthofen aufweisen kann. Mit 21 Punkten auf 8 Spielen belegt der SCR erwartungsgemäß den ersten Tabellenplatz und musste bisher lediglich zweimal Punkte lassen. Gegen den EHC Klostersee ging es in die Verlängerung, die gewonnen wurde und gegen den HC Landsberg, dem man nach Penalty-Schießen unterlag. Ansonsten wurde die Mannschaft ihrer Favoritenrolle gerecht und konnte immer die volle Punktzahl einfahren. Beim TEV ist die Stimmung prächtig: alle Mann sind an Bord, es hat sich eine stattliche Zuschauerkulisse angekündigt und das Team von Trainer Peter Kathan kann ohne Druck in die Spiele gehen. „ Für viele meiner Spieler ist dies ein Karrierehighlight. Sie dürfen gegen Spieler antreten, die am Dienstag noch das CHL-Finale gegen Frölunda bestritten haben und sich wie in einer Zeitkapsel vorkommen werden, wenn sie in Miesbach einlaufen,“ nimmt Kathan mit einem augenzwinkern Bezug auf die Spieler Reich, Quaas und Mayenschein, die wegen der Spielpause der DEL wohl beim SCR eingesetzt werden. Das TEV-Eigengewächs Tobi Eder hat sich leider beim Spiel der Münchner vor Wochenfrist in Berlin verletzt und kann deshalb nicht gegen seinen Heimatverein auflaufen. Kathan wird nicht viel an der Aufstellung verändern und die Vorfreude ist auch bei ihm riesig, spielte er doch zwei Jahre beim SCR, bevor er sich dem TEV zur Saison 204/15 anschloss. Martin Lidl erlernte gar das Eishockeyspielen beim SCR bevor er mit 17 Jahren aufgrund seiner Ausbildung wechselte. Für ihn sind dadurch noch speziellere Spiele, wie für den Rest der Mannschaft, für die es keine zusätzliche Motivation bedarf. Aufgrund des zu erwarten Zuschauerandrangs wird empfohlen auch die öffentlichen Parkplätz an der Stadthalle, am Habererplatz wie auch am Oberland Center zu benützen. Spielbeginn ist am Freitag um 20 Uhr in der Miesbacher Eissporthalle.

Dienstag, 05 Februar 2019 20:54

TEV Miesbach verlängert mit Bobby Slavicek

Der TEV konnte sich mit seinem Topscorer auf eine Vertragsverlängerung für die nächsten zwei Jahre einigen. Der sympathische Stürmer verlegt demnach seinen Lebensmittelpunkt mit seiner Frau Monika und seinem Sohn Simon in die Kreisstadt und wird auch die Sommermonate in Deutschland verbringen. Der Rechtsschütze, der diese Saison hauptsächlich als Center agierte, zeigte trotz wechselnder Nebenspieler durchweg starke Leitungen. Neben Martin Zahora und Tomas Rousek, die beide den TEV zwischenzeitlich wieder verlassen haben, spielt Bobby nun mit seinem Landsmann Filip Kokoska, sowie Florian Gaschke. „ Bobby ist Torjäger, Teamspieler und Stimmungskanone, der TEV kann sich glücklich schätzen, dass er ihm treu bleibt,“ berichtet Trainer Peter Kathan. Der 175 cm große Angreifer war mit 30 Toren und 24 Assists in 26 Spielen Topscorer der Bayernliga Vorrunde und führt auch in der Verzahnungsrunde die Scorerwertung mit 10 Toren und 11 Assists nach 8 Spielen an. „ Bobby und Filip können Spiele im Alleingang entscheiden, deshalb sind sie sportlich so wichtig für das Team und auch menschlich sind beide top,“ findet Kathan nur lobende Worte. Slavicek spielte insgesamt sechs Saisonen in der 2ten tschechischen Liga und kam dort auf 313 Spiele, in denen er 62 Tore, 73 Assists bei 171 Strafminuten erzielte. Über den Ligakonkurrenten HC Landsberg (38 Spiele, 46 Tore, 21 Assists bei 36 Strafminuten) für die er in der Saison 2017/2018 auflief, kam er zu Saisonbeginn zum TEV. „ In Miesbach passt es, ich bin zufrieden, meine Familie ist zufrieden und ich bin glücklich die nächsten beiden Jahre hier bleiben zu können,“ freut sich Slavicek. In dem Zusammenhang möchte sich der TEV beim seinem Sponsor Schweinsteiger Umzug und Logistik GmbH für die Unterstützung bedanken !

Sonntag, 03 Februar 2019 23:16

TEV siegt gegen die Kissinger Wölfe



Der TEV kann den EC Bad Kissingen doch besiegen: beim dritten Versuch gelingt mit 5:2 (2:1,3:0,0:1) der erste Erfolg. Aufgrund der Straßenverhältnisse und anhaltendem Schneefall  reisten die Gäste verspätet in Miesbach an, sodass der Spielbeginn auf 18:35 Uhr nach hinten verlegt wurde. Und der TEV legte los wie die Feuerwehr: Tor in der ersten Überzahl durch Bobby Slavicek auf Pass von Stephan Stiebinger und Filip Kokoska (Minute 3.) sowie Nico Fissekis per Penalty eine Minute später, sowie weitere Hochkarätiger durch Slavicek, Kokoska und Deml die nicht genutzt wurden. Über welche  Qualität die Gäste verfügen sah man in Minute 14 als Filobok die erste wirkliche Chance der Gäste zum Anschlusstreffer nutzte. So war der Pausenstand etwas schmeichelhaft. Im 2. Drittel waren die Wölfe präsenter und hatten mehr Spielanteile aber der TEV verteidigte konsequent und erzielte durch Sebastian Deml (Assistent Nico Fissekis, Stephan Stiebinger) das 3:1 im Nachsetzen. Kurz darauf zeigten Filip Kokoska mit herrlicher Vorarbeit auf Bobby Slavicek ihre Klasse und waren sowohl für das 4:1 (Unterzahl-weiterer Assistent Stefan Mechel) und das 5:1 (weiterer Assistent Florian Gaschke) verantwortlich. Damit war das Spiel entschieden und die Gäste kamen lediglich durch Zypas noch zum Anschlusstreffer (Minute 42.). „ Heute haben Bobby und Filip den Unterschied ausgemacht; Bad Kissingen hatte im zweiten und dritten Drittel mehr Torschüsse aber wir haben gut zurückgearbeitet, nicht viel zwingendes zugelassen und waren vorne effektiv,“ berichtet Trainer Peter Kathan. Damit geht der TEV als Tabellenzweiter der Verzahnungsrunde in das Doppelwochenende gegen den Tabellenführer SC Riessersee. „ Wir freuen uns riesig auf die beiden Spiele, das wird das Highlight für unser Team in dieser Saison gegen den 10-fachen deutschen Meister,“ blickt Kathan voraus. Nachdem Red Bull München am kommenden Wochenende spielfrei hat werden die Förderlizenzspieler bei den Werdenfelsern zum Einsatz kommen und auch das bewertet Kathan positiv: „ Das sind topausgebildete Jungs mit DEL- und teilweise auch CHL-Erfahrung: was gibt es schöneres als gegen solche Spieler zu spielen, die man sonst nur im Fernsehen sieht und auch die Zuschauer werden ihr kommen nicht bereuen!“

Samstag, 02 Februar 2019 12:25

TEV unterliegt dem Altmeister

TEV unterliegt dem Altmeister

 

Der TEV verliert sein Auswärtsspiel beim EV Füssen mit 3:6 (2:3,1:1,0:2). Vor 745 Zuschauern zeigte der TEV seine bisher schwächste Leistung in der Verzahnungsrunde, sodass Füssen als verdienter Sieger vom Eis ging. Der TEV startete ideal in die Partie konnte er doch bereits nach einer Minute in Überzahl durch Bobby Slavicek auf Pass von Filip Kokoska und Michael Grabmaier in Führung gehen. Doch diese hielt nur drei Minuten, als Torhüter Anian Geratsdorfer bei einer drei auf zwei Situation die Scheibe unglücklich durchrutschte (Torschütze Payeur). In der sechsten Minute war es abermals Payeur, sowie in der zwölften Minute Klein die auf 3:1 erhöhten, nachdem Miesbach in der Defensive nicht konsequent agierte. Kurz vor Drittelende konnte Filip Kokoska (Assistent Bobby Slavicek) eine schöne Einzelaktion mit dem Anschlusstreffer abschließen. Dies war auch das Drittelergebnis. Drittel zwei gestaltete sich ausgeglichen: Payeur erhöhte in Überzahl mit seinem dritten Treffer zum 4:2 (Minute 25.) und scheiterte mit einem Alleingang am stark reagierenden Geratsdorfer. Thomas Schenkel verkürzte ebenfalls in Überzahl, schon angespielt von Christian Czaika und Felix Feuerreiter zum 3:4. Der TEV agierte im Angriff nicht so zwingend wie gewohnt und leistete sich defensiv zu viele Scheibenverluste. Diese nutzte Füssen in letzten Drittel und drückte vehement, scheitere aber mehrfach an den glänzenden Reflexen von Geratsdorfer. Gerade als eine Strafzeit von Michael Grabmaier abgelaufen war, die man glücklich überstand, netzte Besl zur 5:3 Führung für Füssen ein. Damit war die Partie entschieden und Nadeau sorgte in der 57. Minute für den 6:3 Endstand. „ Heute waren wir nicht bereit: das fing bei der Hinfahrt an und zog sich durch das Spiel. Bei jedem meiner Spieler haben heute ein paar Prozent gefehlt und Füssen hat das ausgenutzt,“ ärgerte sich Trainer Peter Kathan nach dem Spiel. Nun gilt es im Spiel am Sonntag gegen den EC Bad Kissingen zu punkten, um nach dem Wochenende nicht mit leeren Händen dazustehen. Das dies nicht einfach wird, zeigen die bisherigen Ergebnisse gegen das Team von Spielertrainer Mikhail Nemirovsky: 2:3 Heim- und 0:1 Auswärtsniederlage. „ Bad Kissingen ist eine clevere Mannschaft, lauert auf Konter und lässt im eigenen Drittel nicht viel zu,“ berichtet Kathan, für den es kein Zufall ist, dass der Aufsteiger in der Verzahnungsrunde mit 12 Punkten nur drei Punkte hinter dem zweiten Aufstiegsplatz auf Platz 4 liegt. Dabei baut der Macher Michael Rosin auf eine erfahrende Defensive um Torhüter Benjamin Dirksen und den Import-Verteidigern Domantas Cypas und Christers Freibergs. Im Sturm kann sich Rosin auf die beiden Antons, Zimmer und Seewald verlassen, die beiden bereits über 50 Scorerpunkte erzielten, sowie auf Nemirovsky, Masel, Nold, Marquardt und dem Nachverpflichteten Igor Filobok, die ebenso verlässlich punkten. Sollten die Wölfe vom Verletzungspech verschont bleiben, sind sie durchaus ein heißer Kandidat für den Aufstieg, wahrscheinlich sogar neben dem SC Riessersee der heißeste !! Deshalb gilt es für den TEV wieder anders aufzutreten um ihr Vorhaben, den ersten Sieg gegen Bad Kissingen einzufahren, umzusetzen. Im Tor wird diesmal Timon Ewert starten und Trainer Kathan überlegt, auch seine Reihen etwas zu verändern: „ Wir haben paar Optionen um dadurch eventuell frischen Wind in die ein oder andere Reihe zu bringen,“ gibt Kathan Einblick in seine Gedankenspiele. Das Heimspiel gegen den EC Bad Kissingen beginnt am Sonntag um 18 Uhr.

 


 

Freitag, 01 Februar 2019 14:37

TEV gastiert beim Altmeister



 

Am heutigen Freitag reist der TEV ins Allgäu und tritt beim EV Füssen an. Die Mannschaft von Trainer Andreas Becherer schloss die Vorrunde als Tabellenführer ab und ging als Favorit auf den Aufstieg in die Oberliga in die Verzahnungsrunde. Neben den erfahrenen Spielern wie Lubos Velebny, Eric Nadeau, Ron Newhook und Markus Vaitl spielten sich auch diese Saison wieder Talente aus der seit Jahrzehnten sehr erfolgreichen Schmiede in den Vordergrund. Spieler wie Benedikt Hötzinger, Marc Besl oder Tobias Meier lassen den Verein in eine positive Zukunft blicken. Allerdings läuft es in der Verzahnungsrunde noch nicht ganz rund. Drei Siegen stehen ebenso viele Niederlagen gegenüber, davon auch ein unnötige Heimniederlage gegen den Oberligisten Waldkraiburg nach 4:1 Führung. Nach 6 von 18 Spieltagen beträgt der Rückstand auf einen Aufstiegsplatz 6 Punkte. Deshalb muss am Wochenende gepunktet werden, um den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Gegner sind der TEV Miesbach, sowie der alte Rivale SC Riessersee ! Der TEV konnte das Nachholspiel am Dienstag gegen den EHC Königsbrunn siegreich gestalten und Trainer Peter Kathan legte für den Rest der Woche Wert auf Regeneration. So trainierte das Team um Kapitän Florian Feuerreiter nur am Donnerstag und dabei insbesondere die SpecialTeams. Verzichten muss Kathan abermals auf den verletzten Matthias Stumböck, sowie auf Valentin Hein und Luca Herden, die beruflich verhindert sind. Ansonsten besteht kein Anlass etwas zu verändern, sodass Kathan die Reihen belässt. „ Füssen ist sehr erfahren, insbesondere in Überzahl brandgefährlich, verfügt über drei ausgeglichene Reihen und ist am Kobelhang extrem heimstark,“ berichtet Kathan. Trotzdem will der TEV seine Außenseiterchance nutzen und defensiv diszipliniert mit schnellen Umschaltspiel agieren. Im Tor rückt wieder Anian Geratsdorfer zwischen die Pfosten. „ Nach dem ersten Drittel wissen wir, wieviel Kraft uns die Partie gegen Königsbrunn gekostet hat. Reicht die Kraft möchten wir Füssen alles abverlangen,“ freut sich Kathan auf die Partie beim Altmeister. Spielbeginn ist am Freitag in Füssen um 19.30 Uhr.

 

Mittwoch, 30 Januar 2019 12:06

TEV bezwingt den EHC Königsbrunn



Der TEV besiegt im Nachholspiel vom 1. Spieltag den EHC Königsbrunn mit 7:0 (3:0,2:0,2:0). Trainer Peter Kathan konnte wieder auf die zuletzt fehlenden Michael Grabmaier, Stephan Stiebinger und Christian Czaika zurückgreifen, sodass der TEV bis auf den verletzten Matthias Stumböck in Bestbesetzung antrat. Die Gäste reisten mit 14 Feldspielern an und agierten mit 5 Verteidigern und 9 Stürmern. Im Tor erhielt der Litauer Donatas Žukovas den Vorzug vor Nationaltorhüterin Jennifer Harß, die als Backup mit auf der Bank Platz nahm. Vor den 216 Zuschauern erwischte der TEV den besseren Start und zeigte von Beginn an, dass man sich für die die im November erlittene 0:7 Heimniederlage revanchieren möchte. So erzielte Felix Feuerreiter (Assistent Stefan Mechel, Bobby Slavicek) gleich in der fünften Spielminute die Führung. Der TEV präsentierte schöne Spielzüge und erhöhte durch einen Schlagschuss von der blauen Linie durch Sebastian Deml (Christian Czaika, Michael Grabmaier-14. Minute) und Florian Gaschke (Bobby Slavicek, Stephan Stiebinger-17) im Nachschuss zum Pausenstand von 3:0. Auch im Mitteldrittel war Miesbach die bessere Mannschaft und traf in Überzahl zum 4:0 durch Nico Fissekis auf Zuspiel von Stephan Stiebinger und Michael Grabmaier (25.). Königsbrunn versuchte mit mehr Aggressivität dagegen zu halten, doch der TEV nutzte die daraus resultierende Überzahl in der 34. Minute durch Bobby Slavicek nach toller Kombination mit Michael Grabmaier und Filip Kokoska zum 5:0. Im letzten Drittel nahm sich der TEV etwas zurück, da Königsbrunn wiederholt hart einstieg und nicht alle Aktionen sanktioniert wurden. Trotzdem gelangen noch zwei Tore durch Felix Feuerreiter (Assistent Sebastian Deml, Nico Fissekis-44.) der nach Alleingang den Torhüter gekonnt ausspielte und durch Michael Grabmaier in Überzahl (Assistent Nico Fissekis, Bobby Slavicek-56.) zum Endstand. Somit gelang die perfekte Revanche für die Pleite im November. „Natürlich bin ich zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft, die defensiv wenig zugelassen hat und offensiv gegen einen stark haltenden Gästetorwart sieben Hütten gemacht hat,“ lobte Kathan und ergänzt: „Zum Abschluss der Vorrunde erwarten uns mit Füssen und Bad Kissingen nochmals zwei Mannschaften mit Oberliga-Ambitionen und Ziel ist es in beiden Spielen zu punkten, um danach die Bonus-Spiele gegen den großen SC Riessersee genießen zu können.“

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